Eine magische Story vor einer historischen Kulisse

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pusteblümchen Avatar

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Die Handlung beginnt 1918 in London und die 12-jährige Bo ist als Schlammschwalbe an der Themse unterwegs. Das bedeutet, dass sie im Schlamm der Themse nach etwas Brauchbarem sucht, um ihre Mutter zu unterstützen. Als sie dort eine Münze findet, spürt sie, dass diese Teil eines größeren Geheimnisses ist. Zudem trifft sie auf Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Er weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man diese beiden Münzen zusammenfügen muss. Sie machen sich auf die Suche, sind damit jedoch nicht die einzigen.

Die Handlung ist spannend und das Setting an der Themse wird sehr bildhaft beschrieben. Auch der Zeitgeist, der Erste Weltkrieg und die damit einhergehenden Entbehrungen der Bevölkerung sind eng mit der Handlung verwoben.

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist weit mehr als nur ein magisches und spannendes Kinderbuch, sondern eines das Gesprächsstoff liefert.
Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Mut, Verlust, Hoffnung und Geheimnisse. Das alles wird gelungen in die historischen Hintergründe zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingebunden. Das Setting an der Themse hat ebenfalls eine Menge dazu beigetragen, dass mich das Buch so begeistert hat.
Für mich war es ein richtiges Highlight.