Spannend, mystisch und wunderschön
Mit dieser spannenden, mystischen und, ja, auch lehrreichen Geschichte über zwei Londoner Kinder des Jahres 1918 wird die Autorin Jessie Burton mit Sicherheit die Herzen vieler Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren erobern. Schon das liebevoll gestaltete Cover und der farbige Schnitt lassen das Buch hochwertig erscheinen, und die Tatsache, dass Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verlust darin gleichermaßen ihren Platz haben, verstärkt diesen Eindruck noch.
Dank des ebenso flüssigen wie anschaulichen Schreibstils der Autorin hat man den sprechenden Fluss und die handelnden Personen deutlich vor Augen, kann sich gut in die Freunde und die arme Familie des jungen Mädchens versetzen, das mit der Suche nach wertvollen Dingen im Schlamm zu ihrem Lebensunterhalt beiträgt. Dass Bo nicht nur schlau, sondern auch empfindsam und mutig ist, macht sie zu einer guten Identifikationsfigur für Gleichaltrige.
Gut gefallen hat mir, dass die Menschen als ausschließlich gut oder abgrundtief böse dargestellt werden. Die jungen Leserinnen und Leser lernen so, dass manche auch beides sind – ganz wie im wahren Leben. Und sie werden sich vielleicht manche Sätze merken, wie etwa „Schätze findet man nicht, man wird von ihnen gefunden. Man braucht dafür nur ein offenes Herz." Dass das vor allem für „Schätze“ wie gute Freunde, Vertrauen in andere und Freude an den kleinen Dingen gilt, werden sie hoffentlich nach und nach selbst erfahren. Der schönste Satz aber ist ohne langes Nachdenken zu verstehen: „Was man liebt, kann man nicht verlieren“. Weil man es für immer in seinem Herzen trägt.
Dank des ebenso flüssigen wie anschaulichen Schreibstils der Autorin hat man den sprechenden Fluss und die handelnden Personen deutlich vor Augen, kann sich gut in die Freunde und die arme Familie des jungen Mädchens versetzen, das mit der Suche nach wertvollen Dingen im Schlamm zu ihrem Lebensunterhalt beiträgt. Dass Bo nicht nur schlau, sondern auch empfindsam und mutig ist, macht sie zu einer guten Identifikationsfigur für Gleichaltrige.
Gut gefallen hat mir, dass die Menschen als ausschließlich gut oder abgrundtief böse dargestellt werden. Die jungen Leserinnen und Leser lernen so, dass manche auch beides sind – ganz wie im wahren Leben. Und sie werden sich vielleicht manche Sätze merken, wie etwa „Schätze findet man nicht, man wird von ihnen gefunden. Man braucht dafür nur ein offenes Herz." Dass das vor allem für „Schätze“ wie gute Freunde, Vertrauen in andere und Freude an den kleinen Dingen gilt, werden sie hoffentlich nach und nach selbst erfahren. Der schönste Satz aber ist ohne langes Nachdenken zu verstehen: „Was man liebt, kann man nicht verlieren“. Weil man es für immer in seinem Herzen trägt.