Überraschend tiefgründiger Jugendfantasyroman
Jessie Burtons Roman "Die Jagd nach den magischen Münzen" hat mich staunend zurückgelassen. Denn was als fantasiereiches Abenteuerstück begann, entwickelte sich zu einem vielschichtigen Werk über Trauerbewältigung und Neuanfang. Im Zentrum der Geschichte steht die 12-jährige Halbwaise Bo Delafort. Sie sucht gern im Schlamm der Themse nach Kostbarkeiten und findet dort 1918 eine mondförmige Münze. Letztere verfügt über magische Kräfte und lässt Bo mit dem Fluss sprechen sowie Rückschauen erleben. Doch Bos Entdeckung bleibt nicht unentdeckt, der gleichaltrige Billy River und der Altertumswissenschaftler Frederick Muncaster interessieren sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für den "schwarzen Mond".
Burtons Buch besitzt überraschend viel Tiefgang. Hinzu kommen zwei sympathische Hauptfiguren - Bo und Billy - sowie ein spannungsvoller Plot mit grandiosem Ende. Ich habe nicht einmal zwei Tage für die Lektüre gebraucht. Junge wie junggebliebene Leser werden das Buch mögen.
Auch optisch konnte mich Burtons erstes Kinderbuch überzeugen. Cover und Farbschnitt bilden eine symbiotische Einheit, die man einfach gern anschaut und in die Hand nimmt.
Burtons Buch besitzt überraschend viel Tiefgang. Hinzu kommen zwei sympathische Hauptfiguren - Bo und Billy - sowie ein spannungsvoller Plot mit grandiosem Ende. Ich habe nicht einmal zwei Tage für die Lektüre gebraucht. Junge wie junggebliebene Leser werden das Buch mögen.
Auch optisch konnte mich Burtons erstes Kinderbuch überzeugen. Cover und Farbschnitt bilden eine symbiotische Einheit, die man einfach gern anschaut und in die Hand nimmt.