Was habe ich hier gelesen?!
Leider enthält das Buch deutlich wahrnehmbare links(radikale) Botschaften, die stellenweise wie Propaganda wirken. Zwar werden diese Aussagen in alltägliche Szenen, etwa Küchensituationen, eingebettet, doch die formulierten Parolen bleiben sehr eindeutig und teils problematisch zugespitzt.
Beispielsweise in Kapitel 2 (S. 21–23):
»Man kann einfach nicht jeden Nazi einzeln beleidigen«, sagt das Beuteltier. »Ich habe es jahrelang probiert, aber es sind schlicht zu viele. Auch habe ich den nagenden Verdacht, dass eine Beleidigung – und sei sie noch so geistreich – einen Nazi womöglich gar nicht zum Umdenken bringt.«
Oder in Passagen wie:
„Progressive Politik, die sich für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzt, muss zwingend Reichtum umverteilen und unsere Ökonomie umbauen [...]“
»Wenn Menschen dumme Sachen machen, muss man den Stecker ziehen.«
„Wir müssen dagegenhalten und gleichzeitig die ganze alte Scheiße auseinandernehmen, säubern und dann besser wieder zusammenbauen.“
Solche Aussagen empfand ich als sehr zugespitzt und in ihrer Wirkung nicht mehr nur erzählerisch, sondern klar ideologisch geprägt.
Für mich verstärken solche Texte die gesellschaftliche Spaltung, weil eine offene Diskussionskultur kaum noch Raum bekommt. In weiten Teilen wirkt die Leseprobe eher wie eine ideologische Kampfschrift, nur verpackt als Prosa.
Beispielsweise in Kapitel 2 (S. 21–23):
»Man kann einfach nicht jeden Nazi einzeln beleidigen«, sagt das Beuteltier. »Ich habe es jahrelang probiert, aber es sind schlicht zu viele. Auch habe ich den nagenden Verdacht, dass eine Beleidigung – und sei sie noch so geistreich – einen Nazi womöglich gar nicht zum Umdenken bringt.«
Oder in Passagen wie:
„Progressive Politik, die sich für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzt, muss zwingend Reichtum umverteilen und unsere Ökonomie umbauen [...]“
»Wenn Menschen dumme Sachen machen, muss man den Stecker ziehen.«
„Wir müssen dagegenhalten und gleichzeitig die ganze alte Scheiße auseinandernehmen, säubern und dann besser wieder zusammenbauen.“
Solche Aussagen empfand ich als sehr zugespitzt und in ihrer Wirkung nicht mehr nur erzählerisch, sondern klar ideologisch geprägt.
Für mich verstärken solche Texte die gesellschaftliche Spaltung, weil eine offene Diskussionskultur kaum noch Raum bekommt. In weiten Teilen wirkt die Leseprobe eher wie eine ideologische Kampfschrift, nur verpackt als Prosa.