Ein Sommerroman

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anni und ihre welt Avatar

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Ehrlich gesagt, konnte mich nicht so richtig entscheiden, ob ich das Buch der Sparte Liebesroman oder Märchen zuordnen sollte. Es ist verständlich geschrieben, liest sich sehr flüssig und vermittelt eine totale Leichtigkeit, aber trotzdem fand ich es an so mancher Stelle etwas überzogen.
Der herrlich verschrobenenen und tollpatschigen Protagonistin passieren viele Missgeschicke. Sie wirkt unglaublich chaotisch, aber auch ungemein sympathisch. Und trotz aller Hindernisse tut und sagt sie fast immer die richtigen Dinge und hat die besten Freunde. Damit es nicht ganz zu harmonisch ist, ist ihre Mutter gerade vor einem Jahr gestorben und sie leidet unter einer Verdauungsstörung. Sie hat zwar den falschen Beruf ergriffen um es ihrem Vater recht zu machen und war die AußenseiterIn In der Schule und trotzdem läuft ihr Leben auf wunderbare Weise perfekt.
Und aus diesem Grund möchte man so manches Mal während des Lesens mit ihr tauschen und wünscht sich vor lauter „Ohhs“ und „Wows“ in ihr Leben hinein.
Manchmal kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus vor lauter Perfektion und das hat mich an der ganzen humorvoll geschriebenen Geschichte ein wenig gestört, aber ansonsten empfehle ich es jedem, der beim Lesen einfach nur mal kurz abtauchen möchte. Dieses Buch kann als unterhaltsame Sommerlektüre empfohlen werden.