Auf der Suche nach Seelenliebe

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sabine winkler Avatar

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Die Ich-Erzählerin Sabrina gibt auf ehrliche Art ihre eigenen Gefühle preis. Und zwar chronologisch seit ihrer Geburt: aufgewachsen bei ihrer Großmutter und Urgroßmutter musste sie die ersten drei Lebensjahre aufgrund einer verkrümmten Wirbelsäule starr in einem Gipsbett verbringen. Ihre Mutter sieht sie nur an den Wochenenden, ihren Vater kennt sie überhaupt nicht, hat aber immer die Sehnsucht, den Tunesier kennenzulernen. Der Stil des Buches ist sehr ansprechend und angenehm. Die Erzählerin berichtet schonungslos aus ihrer Kindheit und Jugend, ohne aber Mitgefühl oder gar Mitleid für ihre Situation zu fordern. Die Leseprobe macht richtig neugierig auf die weiteren Ereignisse in Sabrinas Leben und als Leser wünscht man sich sehr, dass es ihr tatsächlich gelingt, ihre „Seelenliebe“ zu treffen!