Berührende Familiengeheimnisse

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tanjas bücherstübchen Avatar

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Band 4 der Blumentöchter-Reihe dreht sich um Magnolia und ihre Familie. Die Depressionen ihrer Mutter Maia machen Magnolia zunehmend Sorgen. Ein altes Flugticket der Großmutter führt diese nach Neuseeland, in der Hoffnung dort einen Grund für die Erkrankung ihrer Mutter zu finden. Dank der bildhaften Beschreibungen war es mir ein Leichtes mit nach Neuseeland zu reisen. Ich bekam interessante Einblicke in das Land und das Leben der Maori. Berührend und einfühlsam erzählt die Autorin, wie Magnolia die Wahrheit über ihre Herkunft und damit ein großes Familiengeheimnis erfährt. Dank der tollen Recherche habe ich auch einiges über die Traditionen Neuseelands erfahren. Durch die Erzählung auf zwei Zeitebenen, etwas das mir persönlich sehr gefällt, bekamen Geschichte und Charaktere viel mehr Tiefgang.

Die Konfrontation mit alten Konflikten, aber auch die neuen Erfahrungen wirken sich auch auf Magnolias künftiges Leben aus. Ihre Entwicklung hat mir extrem gut gefallen, da sie mir anfangs sehr festgefahren mit Ihrer Meinung und Einstellung schien. Die Thematisierung von Umweltschutz und Klimawandel empfand ich als gut in die Geschichte eingewebt. Jedoch nahm dieses stellenweise für meinen Geschmack zu viel Raum ein, weshalb ich diesen Band als etwas schwächer gegenüber seinen Vorgängern empfand. Dennoch spreche ich gerne meine Leseempfehlung auch. Auch in Band 4 spielt die Autorin wieder mit dem ganzen Spektrum an Emotionen. Vielen Dank Tessa Collins.

Mein Fazit:
Die Blumentöchter-Reihe begeistert mich durch eine Geschichte, die zu Herzen geht. Dazu die wundbaren Beschreibungen der bereisten Länder mit deren Bewohnern und Traditionen. Auch die Magnolientochter überzeugte mich wieder mit ihren authentischen Charakteren und deren lebhafte Familiengeschichte.