Die Mitternachtsreise

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terrorkruemel291 Avatar

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Schon nach wenigen Seiten von Die Mitternachtsreise hatte ich dieses leise, nachdenkliche Gefühl, das mich sofort innehalten lässt. Die Grundidee – ein Zug, der einen zurück zu entscheidenden Momenten im eigenen Leben bringt – hat mich direkt getroffen, weil sie etwas anspricht, das ich selbst gut kenne: dieses Grübeln über verpasste Chancen und andere mögliche Wege.

Wilbur wirkte auf mich dabei überraschend nahbar. Nicht perfekt, eher zweifelnd und suchend – genau das hat ihn für mich so echt gemacht. Ich hatte schnell das Gefühl, ihn auf dieser besonderen Reise begleiten zu wollen, auch wenn ich ahne, dass sie nicht nur schön, sondern auch schmerzhaft wird.

Die Atmosphäre hat mich besonders abgeholt: ruhig, fast ein wenig melancholisch, aber gleichzeitig voller Wärme. Dieser Mitternachtszug fühlt sich weniger wie ein fantastisches Element an, sondern eher wie ein innerer Ort, an dem man sich seinen eigenen Entscheidungen stellen muss.

Ich bin sehr gespannt, wie tief die Geschichte noch geht – für mich wirkt sie jetzt schon wie ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern das einen noch eine Weile begleitet.