Ein MUSS nachdem ich die Mitternachtsbibliothek so geliebt habe!
Was für ein toller Einstieg.
Das Cover erinnert sofort an die Mitternachtsbibliothek, was natürlich kein Zufall ist, aber der Zug und das Paar in den beleuchteten Fenstern geben dem Ganzen direkt eine viel dynamischere und romantischere Note. Matt Haig hat einfach dieses Talent, mich mit seinem Schreibstil sofort einzufangen, weil er so klar und gleichzeitig unglaublich atmosphärisch schreibt, ohne dabei jemals in den Kitsch abzudriften. Besonders berührt hat mich der Kontrast zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit in Venedig und diesem fast schon schmerzhaft einsamen Wilbur, der mit über 80 Jahren versucht, über die Musik eine Verbindung zu seiner Vergangenheit und zu Maggie zu halten. Dass er dieses Gefühl der Musik als einen roten Faden beschreibt, der die Jahrzehnte zusammenheftet, fand ich ein wunderschönes Bild, das mir Wilbur sofort sympathisch gemacht hat. Der Spannungsaufbau ist in dieser Leseprobe wirklich geschickt gewählt, erst diese nostalgische Reise, dann der plötzliche Tod im Garten nach dem Anruf und schließlich dieses surreale Erwachen an einem Bahnhof, der seinen eigenen Namen trägt. Mich hat vor allem dieser Moment gepackt, als Wilbur plötzlich wieder jung ist, und Agnes gegenübersteht, der alten Buchhändlerin aus seiner Kindheit. Das bringt eine ganz spannende, mysteriöse Komponente rein, die über eine reine Liebesgeschichte weit hinausgeht. Ich erwarte von der Geschichte jetzt eine Art magische Vergangenheitsbewältigung und bin sehr gespannt, ob der Mitternachtszug Wilbur die Chance bietet, die Weichen in seinem Leben noch einmal neu zu stellen oder sich zumindest mit den Fehlern der Vergangenheit auszusöhnen.
Das Cover erinnert sofort an die Mitternachtsbibliothek, was natürlich kein Zufall ist, aber der Zug und das Paar in den beleuchteten Fenstern geben dem Ganzen direkt eine viel dynamischere und romantischere Note. Matt Haig hat einfach dieses Talent, mich mit seinem Schreibstil sofort einzufangen, weil er so klar und gleichzeitig unglaublich atmosphärisch schreibt, ohne dabei jemals in den Kitsch abzudriften. Besonders berührt hat mich der Kontrast zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit in Venedig und diesem fast schon schmerzhaft einsamen Wilbur, der mit über 80 Jahren versucht, über die Musik eine Verbindung zu seiner Vergangenheit und zu Maggie zu halten. Dass er dieses Gefühl der Musik als einen roten Faden beschreibt, der die Jahrzehnte zusammenheftet, fand ich ein wunderschönes Bild, das mir Wilbur sofort sympathisch gemacht hat. Der Spannungsaufbau ist in dieser Leseprobe wirklich geschickt gewählt, erst diese nostalgische Reise, dann der plötzliche Tod im Garten nach dem Anruf und schließlich dieses surreale Erwachen an einem Bahnhof, der seinen eigenen Namen trägt. Mich hat vor allem dieser Moment gepackt, als Wilbur plötzlich wieder jung ist, und Agnes gegenübersteht, der alten Buchhändlerin aus seiner Kindheit. Das bringt eine ganz spannende, mysteriöse Komponente rein, die über eine reine Liebesgeschichte weit hinausgeht. Ich erwarte von der Geschichte jetzt eine Art magische Vergangenheitsbewältigung und bin sehr gespannt, ob der Mitternachtszug Wilbur die Chance bietet, die Weichen in seinem Leben noch einmal neu zu stellen oder sich zumindest mit den Fehlern der Vergangenheit auszusöhnen.