Eine Reise, die ans Herz geht – Matt Haig in Bestform!

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m.singh Avatar

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Matt Haig ist zurück und widmet sich erneut seinem großen Thema: der menschlichen Existenz und den „Was wäre wenn“-Momenten. „Die Mitternachtsreise“ scheint die perfekte Fortführung seiner philosophischen Erkundungen zu sein. Der Protagonist Wilbur verkörpert eine Figur, in der wir uns alle ein Stück weit spiegeln können – die Bilanz eines Lebens, das nach außen hin erfolgreich, aber im Inneren einsam ist.

Der Aufbau mit dem Zeitreise-Zug und der Rückkehr zu den Wurzeln (dem Buchladen in Sheffield) klingt nach einer atmosphärischen und dichten Erzählung. Mich interessiert vor allem die psychologische Komponente: Wie geht man damit um, die schlimmsten Momente noch einmal zu durchleben? Haigs Schreibstil verspricht wieder diese ganz besondere Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang. Ich erwarte einen Roman, der nicht nur unterhält, sondern auch dazu anregt, das eigene Leben und die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Ich würde mich riesig freuen, dieses Buch vorab lesen zu dürfen!