Gibt es zweite Chancen…
Der gelungene Einstieg mit der liebevollen, fast perfekten Flitterwochen-Szene in Venedig wird früh durch unterschwellige Unruhe gebrochen wird. Mit dem Zeitsprung wird die Stimmung deutlich melancholischer: Wilbur ist alt, allein und konfrontiert mit einer vergangenen Liebe. Maggies Brief ist herzergreifend, „Im Moment fühle ich mich so fragil wie ein Blatt im Wind“. Was für eine schöne Sprache, man möchte garnicht aufhören zu lesen.
Mit Wilburs Tod und der anschließenden, surrealen Szene am „Bahnhof“ wendet sich das Geschehen. Spätestens hier wird klar, dass der Roman Realität und Phantasie verbindet. Der Mitternachtszug ist der Übergang in eine andere Ebene.
Die Geschichte, die sich mit Was wäre gewesen, wenn? Gibt es eine zweite Chance? und den Konsequenzen daraus für ein ganzes Leben beschäftigt, möchte man unbedingt zu Ende lesen
Mit Wilburs Tod und der anschließenden, surrealen Szene am „Bahnhof“ wendet sich das Geschehen. Spätestens hier wird klar, dass der Roman Realität und Phantasie verbindet. Der Mitternachtszug ist der Übergang in eine andere Ebene.
Die Geschichte, die sich mit Was wäre gewesen, wenn? Gibt es eine zweite Chance? und den Konsequenzen daraus für ein ganzes Leben beschäftigt, möchte man unbedingt zu Ende lesen