Matt Haig in jeder Zeile!

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Meiner Meinung nach erkennt man hier in jeder einzelnen Zeile Matt Haig! Ich liebe seinen Schreibstil und auch hier bin ich ein kleines, stilles Mädchen, das seinen Worten lauscht.

Durch die komplette Leseprobe, sogar schon bei der Hochzeitsreise von Wilbur und Maggie, zieht sich sanfte Melancholie. Die Auseinandersetzung mit dem Leben ist manchmal ja tatsächlich etwas leicht Trauriges. Aber ich denke, wie bisher immer, tröstet der Autor am Ende den Leser.

Ich wüsste gern, was Agnes Wilbur zeigen und sagen muss oder möchte. Wie es weitergeht, wie die Zugreise verlaufen wird. Das Cover passt für mich total gut. Die Farben sind perfekt. Das rechte Fenster ist in Rot und Gelb beleuchtet, die Seite der Frau, also Agnes. Die linke Seite, also Wilbur, ist in Dunkel- und Mittelblau gehalten, aber das Helle kommt schon rüber. So interpretiere ich das jedenfalls.

Matt Haig leidet ja unter Depressionen. Das merkt man seinen Büchern oft auch an. Aber er kann sehr gut trösten und von anderen Depressionen auf besondere Weise nehmen. Genau das erwarte ich mir von diesem Buch wieder. Ich würde deshalb super gern mit Agnes und Wilbur reisen und vielleicht geht auf dieser Reise auch die Geschichte mit Wilbur und Maggie schöner aus.