Mitternachtszug ins Ungewisse: Ein nachhhallender Roman

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zeilenwunder Avatar

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Der neue Roman von Matt Haig, bekannt durch den internationalen Bestseller Die Mitternachtsbibliothek, zählt für mich zu den vielversprechendsten Anwärtern auf das Buchhighlight des Frühjahrs 2026 – insbesondere, weil ich Bücher über Bücher und das Lesen sehr schätze.
Im Zentrum der Handlung steht der achtzigjährige Protagonist Wilbur, der erst im hohen Alter mit dem Klavierspiel beginnt, jedoch kurz darauf verstirbt. Anstelle eines endgültigen Todes eröffnet sich ihm jedoch eine transzendente Erfahrung in Form einer Reise mit einem mysteriösen Mitternachtszug. Begleitet wird Wilbur von Agnes Bagdale, deren Buchhandlung in seiner Kindheit als emotionaler Rückzugsort diente. Diese Grundidee wirft zentrale Fragen auf: Was macht ein erfülltes Leben aus? Welche Entscheidungen würden wir bereuen – und welche nicht? Auch das Cover passt wunderbar zur Geschichte und unterstreicht die besondere Atmosphäre. Für mich steht fest: An diesem Roman führt kein Weg vorbei.