Nach der Bibliothek kommt der Zug 🌌
Cover & Gestaltung:
Auf den ersten Blick erkennt man sofort die Handschrift von Matt Haigs Gestaltern wieder, der tiefblaue Sternenhimmel und die Katze sind ja fast schon sein Markenzeichen seit der "Mitternachtsbibliothek".
Aber während es dort um eine statische Bibliothek ging, vermittelt dieses Cover durch die Silhouette des Zuges und das Paar in den Fenstern eine viel stärkere Dynamik und Romantik.
Besonders schön finde ich die warme, fast leuchtende Farbwahl in dem Zugabteil, die einen tollen Kontrast zur kühlen Nachtlandschaft bildet. Es wirkt wie ein Versprechen, dass es in dieser Geschichte um Bewegung geht, um eine Reise, die das Dunkle hinter sich lässt und dem Licht entgegenfährt.
Es fühlt sich vertraut an, aber eben mit einer ganz eigenen, emotionalen Note.
Schreibstil & Atmosphäre:
Matt Haigs Schreibstil hat mich ab der ersten Seite wieder komplett abgeholt.
Er schreibt so klar und trotzdem voller Gefühl, ohne dass es jemals kitschig wirkt. Die Atmosphäre in Venedig im Jahr 1974 war so greifbar, ich konnte die Sonne auf der Lagune fast auf der Haut spüren und den Wein im Café am Canal Grande förmlich schmecken. Dass er dann so einen harten Cut macht und Wilbur 52 Jahre später als einsamen, alten Mann zeigt, hat mich richtig berührt.
Dieser Kontrast zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit der Flitterwochen und der nüchternen, fast schon schmerzhaften Realität des Alterns ist ihm unglaublich gut gelungen.
Charaktere & Erwartungen:
Wilbur ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er wirkt wie jemand, der im Leben viel erreicht hat, aber im Herzen immer der junge Mann geblieben ist, der Maggie abgöttisch liebt. Dass er mit über 80 noch anfängt, Klavier zu lernen, nur um eine Verbindung zur Vergangenheit zu halten, sagt so viel über seinen Charakter aus.
Maggie scheint eine sehr starke, aber auch verletzliche Frau zu sein, ihr Brief war wirklich herzzerreißend.
Ich erwarte von der Geschichte, dass sie uns zeigt, dass es nie zu spät ist, sich mit der eigenen Vergangenheit zu versöhnen, und bin gespannt, welche Rolle die geheimnisvolle Agnes Bagdale und der Mitternachtszug dabei spielen werden.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich MUSS einfach wissen, wie es weitergeht!
Der Moment, als Wilbur nach seinem Tod am Bahnhof aufwacht und plötzlich wieder jung ist, in seinen alten Schlagjeans und den Sandalen aus den 70ern, hat mich total gepackt. Dass er nun Agnes gegenübersteht, die er noch aus dem Buchladen in Sheffield kennt, wirft so viele spannende Fragen auf.
Ist der Mitternachtszug eine Chance, die Dinge mit Maggie anders zu machen?
Kann man die Weichen im Leben nachträglich noch einmal umstellen?
Diese Mischung aus Lebensweisheit, Nostalgie und dem Hauch von Fantastik ist genau mein Ding, und ich möchte Wilbur auf dieser ungewöhnlichen Reise gern begleiten.
Auf den ersten Blick erkennt man sofort die Handschrift von Matt Haigs Gestaltern wieder, der tiefblaue Sternenhimmel und die Katze sind ja fast schon sein Markenzeichen seit der "Mitternachtsbibliothek".
Aber während es dort um eine statische Bibliothek ging, vermittelt dieses Cover durch die Silhouette des Zuges und das Paar in den Fenstern eine viel stärkere Dynamik und Romantik.
Besonders schön finde ich die warme, fast leuchtende Farbwahl in dem Zugabteil, die einen tollen Kontrast zur kühlen Nachtlandschaft bildet. Es wirkt wie ein Versprechen, dass es in dieser Geschichte um Bewegung geht, um eine Reise, die das Dunkle hinter sich lässt und dem Licht entgegenfährt.
Es fühlt sich vertraut an, aber eben mit einer ganz eigenen, emotionalen Note.
Schreibstil & Atmosphäre:
Matt Haigs Schreibstil hat mich ab der ersten Seite wieder komplett abgeholt.
Er schreibt so klar und trotzdem voller Gefühl, ohne dass es jemals kitschig wirkt. Die Atmosphäre in Venedig im Jahr 1974 war so greifbar, ich konnte die Sonne auf der Lagune fast auf der Haut spüren und den Wein im Café am Canal Grande förmlich schmecken. Dass er dann so einen harten Cut macht und Wilbur 52 Jahre später als einsamen, alten Mann zeigt, hat mich richtig berührt.
Dieser Kontrast zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit der Flitterwochen und der nüchternen, fast schon schmerzhaften Realität des Alterns ist ihm unglaublich gut gelungen.
Charaktere & Erwartungen:
Wilbur ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er wirkt wie jemand, der im Leben viel erreicht hat, aber im Herzen immer der junge Mann geblieben ist, der Maggie abgöttisch liebt. Dass er mit über 80 noch anfängt, Klavier zu lernen, nur um eine Verbindung zur Vergangenheit zu halten, sagt so viel über seinen Charakter aus.
Maggie scheint eine sehr starke, aber auch verletzliche Frau zu sein, ihr Brief war wirklich herzzerreißend.
Ich erwarte von der Geschichte, dass sie uns zeigt, dass es nie zu spät ist, sich mit der eigenen Vergangenheit zu versöhnen, und bin gespannt, welche Rolle die geheimnisvolle Agnes Bagdale und der Mitternachtszug dabei spielen werden.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich MUSS einfach wissen, wie es weitergeht!
Der Moment, als Wilbur nach seinem Tod am Bahnhof aufwacht und plötzlich wieder jung ist, in seinen alten Schlagjeans und den Sandalen aus den 70ern, hat mich total gepackt. Dass er nun Agnes gegenübersteht, die er noch aus dem Buchladen in Sheffield kennt, wirft so viele spannende Fragen auf.
Ist der Mitternachtszug eine Chance, die Dinge mit Maggie anders zu machen?
Kann man die Weichen im Leben nachträglich noch einmal umstellen?
Diese Mischung aus Lebensweisheit, Nostalgie und dem Hauch von Fantastik ist genau mein Ding, und ich möchte Wilbur auf dieser ungewöhnlichen Reise gern begleiten.