sehr poetisch
Schon mehrfach haben mich die Romane von Matt Haig erreicht, deshalb fühlte sich die Leseprobe sofort vertraut an, fast so, als würde man ihm wieder direkt zuhören. Statt jedoch Bekanntes zu wiederholen, wählt die Geschichte diesmal ein anderes Setting: Im sogenannten Mitternachtszug begleitet man den kürzlich verstorbenen Wilbur auf einer Reise in seine Vergangenheit, zu verpassten Chancen und Entscheidungen, die ihn geprägt haben.
Die emotionale Wirkung setzt schnell ein. Besonders der Moment, in dem es heißt: „Ich liebe dich, Wilbur. Und doch verlasse ich dich.“, bleibt hängen und wirft sofort Fragen auf. Gleichzeitig entfaltet sich eine leise, leicht mystische Atmosphäre, die typisch für Haig ist. Auch wenn durch Perspektivwechsel noch nicht alles klar greifbar wirkt, entsteht eine starke Neugier auf den weiteren Verlauf. Seine Fähigkeit, große Gefühle mit psychologischer Tiefe zu verbinden, zeigt sich auch hier wieder deutlich.
Die emotionale Wirkung setzt schnell ein. Besonders der Moment, in dem es heißt: „Ich liebe dich, Wilbur. Und doch verlasse ich dich.“, bleibt hängen und wirft sofort Fragen auf. Gleichzeitig entfaltet sich eine leise, leicht mystische Atmosphäre, die typisch für Haig ist. Auch wenn durch Perspektivwechsel noch nicht alles klar greifbar wirkt, entsteht eine starke Neugier auf den weiteren Verlauf. Seine Fähigkeit, große Gefühle mit psychologischer Tiefe zu verbinden, zeigt sich auch hier wieder deutlich.