Vielversprechende Zugfahrt durchs Leben

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gormflath Avatar

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Mit klarem, ruhigem Stil und trotzdem poetisch in den wichtigen Momenten, in denen Vergangenheit und Gegenwart zusammenfließen, schreibt Matt Haig, der Autor des faszinierenden Romans „Die Mitternachtsbibliothek“. Wenn er über große Themen wie Verlust, Zeit und verpasste Möglichkeiten schreibt, dann klingt das wie beiläufig, ist aber auf eine faszinierende Art vielschichtig.
Mit glaubwürdigen Charakteren von Wilbur und Maggie beschreibt er die Beziehung, die von Liebe, aber auch von einer unterschwelligen Traurigkeit geprägt ist. Als mysteriöse Begleiterin kommt Agnes dazu, eine ihm ehemals bekannte Buchhändlerin, die Wilbur nun mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit.

Schon bei der Leseprobe erwartet man eine berührende Geschichte voller zweiter Chancen und man fragt sich, ob sich Wilburs Leben dadurch rückblickend ändern kann.
Das Cover sticht mit einem tiefen Nachtblau und funkelnden Sternen ins Auge und lädt auf der Reise in die Vergangenheit zum Träumen ein.
Dieses Buch möchte ich unbedingt weiterlesen!