Zwischenraum der Existenz

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Das Cover hat mich direkt an das Cover von der Mitternachtsbibliothek erinnert. Es straht auch diese ruhige, geheimnisvlle Melancholie aus. Der Einstieg liest sich atmosphärisch dicht und sinnlich. Der Schreibtstil ist ruhig, klar und zugleich poetisch, mit vielen feinen Beobachtungen über Zeit, Erinnerungen und verpasste Möglichkeiten. Die Spannung entsteht dabei durch das Unheimliche, das sich durch den Doppelgänger, das Flüstern und den Zug schleichend einschiebt. Wilbur wirkt als Figur greifbar, verletzlich und menschlich. Ich freue mich, dass die Idee des Zwischenraums, die existenziellen Fragen und die Hoffnung, dass es nie nur eine einzige Version des Lebens gibt, wieder aufgegriffen werden. Ein toller Einstieg in das Buch.