Reise durch die Vergangenheit
Ich bin ein großer Fan von Matt Haig, und „Die Mitternachtsbibliothek“ war für mich ein absolutes Highlight. Dementsprechend habe ich dem Moment entgegengefiebert, „Die Mitternachtsreise“ in den Händen zu halten und wieder in diese magisch angehauchte Welt eintauchen zu können.
Diesmal begegnen wir Wilbur, einem sehr erfolgreichen Buchhändler, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Kaum dass seine Lebenslichter erlöschen, findet er sich auf einem Bahnsteig wieder und trifft dort auf Agnes, die ehemalige Besitzerin von Wilburs erstem Buchladen. Agnes nimmt ihn mit dem Mitternachtszug auf eine Reise durch die bedeutsamsten Momente seines Lebens – die schönsten wie auch die schrecklichsten, die großen ebenso wie die ganz unscheinbaren. Und dabei lernt Wilbur sich selbst noch einmal ganz neu kennen.
Das Buch ließ sich – vor allem durch die kurzen Kapitel – sehr schnell und flüssig lesen. Man findet direkt in die Geschichte hinein, lernt die wichtigsten Figuren gut kennen und auch das besondere Konzept der „Zeitreise“ wird überzeugend vermittelt.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, meine (zugegebenermaßen hohen) Erwartungen konnte sie allerdings leider nicht ganz erfüllen.
Die Idee des Mitternachtszugs gefällt mir sehr. Die Vorstellung, nach dem Tod noch einmal eine Reise durch das eigene Leben unternehmen zu können, ist unglaublich berührend und bietet viel Raum für Reflexion.
Trotzdem hat mich die Geschichte emotional nicht so sehr in den Bann gezogen, wie ich es mir erhofft hatte. Vieles blieb für mich auf eine gewisse Weise auf Distanz, wodurch mich die Ereignisse und Schicksale nicht so mitreißen konnten, wie ich es mir bei dieser Thematik gewünscht hätte.
Trotz der teils schweren Themen ist es insgesamt ein sehr ruhiges Buch. Für meinen Geschmack war es jedoch etwas zu ereignisarm.
Interessant fand ich, dass sich die Geschichte für mich stellenweise wie eine Hommage an „A Christmas Carol“ an, was durchaus seinen Charme hatte.
Schlussendlich ist „Die Mitternachtsreise“ zwar nicht mein liebstes Buch von Matt Haig, aber definitiv eines, das es schafft, eine schöne Geschichte mit Momenten zu verbinden, die zum Nachdenken anregen.
3,75/5 Sternen
Diesmal begegnen wir Wilbur, einem sehr erfolgreichen Buchhändler, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Kaum dass seine Lebenslichter erlöschen, findet er sich auf einem Bahnsteig wieder und trifft dort auf Agnes, die ehemalige Besitzerin von Wilburs erstem Buchladen. Agnes nimmt ihn mit dem Mitternachtszug auf eine Reise durch die bedeutsamsten Momente seines Lebens – die schönsten wie auch die schrecklichsten, die großen ebenso wie die ganz unscheinbaren. Und dabei lernt Wilbur sich selbst noch einmal ganz neu kennen.
Das Buch ließ sich – vor allem durch die kurzen Kapitel – sehr schnell und flüssig lesen. Man findet direkt in die Geschichte hinein, lernt die wichtigsten Figuren gut kennen und auch das besondere Konzept der „Zeitreise“ wird überzeugend vermittelt.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, meine (zugegebenermaßen hohen) Erwartungen konnte sie allerdings leider nicht ganz erfüllen.
Die Idee des Mitternachtszugs gefällt mir sehr. Die Vorstellung, nach dem Tod noch einmal eine Reise durch das eigene Leben unternehmen zu können, ist unglaublich berührend und bietet viel Raum für Reflexion.
Trotzdem hat mich die Geschichte emotional nicht so sehr in den Bann gezogen, wie ich es mir erhofft hatte. Vieles blieb für mich auf eine gewisse Weise auf Distanz, wodurch mich die Ereignisse und Schicksale nicht so mitreißen konnten, wie ich es mir bei dieser Thematik gewünscht hätte.
Trotz der teils schweren Themen ist es insgesamt ein sehr ruhiges Buch. Für meinen Geschmack war es jedoch etwas zu ereignisarm.
Interessant fand ich, dass sich die Geschichte für mich stellenweise wie eine Hommage an „A Christmas Carol“ an, was durchaus seinen Charme hatte.
Schlussendlich ist „Die Mitternachtsreise“ zwar nicht mein liebstes Buch von Matt Haig, aber definitiv eines, das es schafft, eine schöne Geschichte mit Momenten zu verbinden, die zum Nachdenken anregen.
3,75/5 Sternen