Ein Kind, das alles verändert
Das Cover wirkt wie ein klassischer Psychothriller und passt gut zu der beklemmenden Grundidee. Die Leseprobe startet sofort mit einer dramatischen Rettung: Smilla springt in einen eiskalten See, um einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken zu retten. Danach kippt die Szene, weil sie plötzlich sicher zu wissen glaubt, dass dieses Kind ihr Sohn ist, obwohl das unmöglich sein kann. Der Schreibstil ist direkt, spannend und sehr nah an Smillas Wahrnehmung. Ich möchte weiterlesen, weil dieses unheimliche Gefühl sofort Fragen aufwirft und die Nachbarin offenbar mehr verbirgt, als sie zeigt.