Ein Kind, das nicht ihres sein kann

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melinarap Avatar

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Schon das Cover hat mich sofort neugierig gemacht – diese dunkle, geheimnisvolle Stimmung passt perfekt zum Inhalt. Auch die Leseprobe startet direkt intensiv und ohne Umwege, was sofort Spannung aufbaut.

Besonders stark finde ich die Ausgangssituation: Smilla rettet ein Kind aus dem See und erkennt in ihm plötzlich ihren eigenen Sohn, obwohl sie nie schwanger war. Genau dieser Widerspruch sorgt direkt für ein Gefühl von Verunsicherung und macht die Geschichte extrem rätselhaft.

Auch die Figuren um sie herum wirken zunehmend undurchsichtig. Die Mutter des Jungen, der auffällig dankbare Vater und sogar ihr eigener Mann erzeugen ein wachsendes Misstrauen, das sich durch den gesamten Leseeindruck zieht. Man hat ständig das Gefühl, dass etwas nicht stimmt – aber niemand sagt die Wahrheit.

Der Schreibstil ist flüssig und schafft es, schnell eine dichte, bedrohliche Atmosphäre aufzubauen. Dadurch liest sich die Leseprobe sehr leicht, obwohl die Handlung psychologisch ziemlich komplex ist.

Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, was wirklich hinter dieser Situation steckt und wem Smilla überhaupt noch vertrauen kann.