Freida McFadden Style

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ninaschi Avatar

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Smilla rettet beim Joggen einen kleinen Jungen vor einem Unfall. Eigentlich erwartet man Erleichterung oder zumindest Dankbarkeit der Mutter, die gleich darauf herbeigeeilt kommt. Stattdessen reagiert sie merkwürdig distanziert und abweisend. Wenig später stellt sich heraus, dass die Familie ausgerechnet Smillas neue Nachbarn sind.

Obwohl in der dritten Person erzählt wird, ist man Smilla erstaunlich nah. Ihre Gedanken, Unsicherheiten und ihr Blick auf die Geschehnisse wirken greifbar. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass sich die Leseprobe schnell wegliest, und schon nach wenigen Seiten wollte ich wissen, wie es weitergeht. Der Thriller erinnert mich vom Lesefluss ein wenig an Freida McFadden: unkompliziert, temporeich und mit einem ständigen Gefühl, dass hinter den Figuren mehr steckt, als sie preisgeben.

Auch die Perspektivwechsel haben mir gut gefallen. Sie machen neugierig darauf, wie die einzelnen Handlungsstränge später zusammenfinden werden. Vor allem frage ich mich nach der Leseprobe: Was stimmt mit Lou nicht? Warum wirkt sie so erschöpft und abwesend, während ihr Mann Quentin so freundlich und dankbar erscheint? Ich möchte weiterlesen!