Hinter der perfekten Nachbarschaft

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Der Klappentext hatte mich sofort neugierig gemacht, weil die Ausgangssituation so verstörend klingt. Smilla rettet einen kleinen Jungen aus dem See und ist sich plötzlich sicher, dass er ihr Sohn ist, obwohl sie nie schwanger war. Schon dieser Gedanke sorgt direkt für viele Fragen und eine unangenehme Spannung, die sich durch die Leseprobe zieht.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und schafft schnell eine bedrückende Atmosphäre. Besonders die Szenen am See und später im Haus der neuen Nachbarn haben bei mir dieses Gefühl ausgelöst, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Lou wirkt verschlossen und angespannt, während Quentin fast schon zu freundlich und dankbar erscheint. Gerade dieser Kontrast macht die Begegnungen so irritierend.

Ich bin ein großer Fan von Freida McFadden und finde, dass Die Nachbarin nach einer richtig spannenden Abwechslung in dieselbe Richtung klingt. Die Leseprobe verspricht psychologische Spannung, Figuren, denen man nicht sofort vertrauen kann, und ein Geheimnis, das immer größer zu werden scheint. Ich möchte unbedingt wissen, was es mit Moritz auf sich hat, warum Lou so abweisend reagiert und ob Smillas Gefühl tatsächlich mehr als nur eine Einbildung ist.