Nach den ersten Seiten hatte ich schon ein ungutes Gefühl
Die Leseprobe hat mich sofort gepackt. Schon das Cover wirkt düster und geheimnisvoll und passt perfekt zu der Geschichte. Der Einstieg mit Smilla, die einen kleinen Jungen aus dem eiskalten See rettet und plötzlich das Gefühl hat, dass es ihr eigener Sohn ist, obwohl sie nie schwanger war, hat mich direkt neugierig gemacht. Spätestens als sie der Mutter des Jungen wieder begegnet und feststellt, dass die Familie nebenan eingezogen ist, hatte ich dieses typische Bauchgefühl, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und baut die Spannung eher unterschwellig auf. Es passiert nicht ständig etwas Dramatisches, aber man merkt mit jeder Seite mehr, dass Smilla niemandem mehr richtig vertrauen kann – weder den neuen Nachbarn mit Quentin noch ihrem eigenen Mann Jonas. Genau solche Psychothriller mag ich am liebsten. Die Figuren wirken glaubwürdig und ich konnte mich gut in Smillas Verunsicherung hineinversetzen. Ich erwarte einige überraschende Wendungen und möchte unbedingt wissen, welches Geheimnis hinter dem Jungen steckt. Für mich war die Leseprobe genau richtig, um Lust auf das ganze Buch zu machen.