Subtil subjektiv
Eines weiß ich ganz gewiss: Die Nachbarn sind schräg. Werden die Frau und der Junge genötigt von dem überfreundlichen Mann? Ist der weggesperrte Junge der wirkliche Sohn? Was ich nicht nachvollziehen kann ist dieses Gefühl, ein fremdes Kind sei das Eigene. Die Kapitel sind erstaunlich kurz, es geht zügig voran, die Autorin spielt viel mit Andeutungen und Interpretation. Alles auf subtile Weise subjektiv. Könnte gut werden. Das Cover passt perfekt, zwei Nachbarhäuser, im Hintergrund ein Äquivalent zum Schwarzwald.