Ganz schön krasser Thriller
Mich hat die Geschichte vor allem mit ihrer ziemlich verrückten Idee bekommen. Smilla rettet Moritz aus dem See und hat danach dieses ganz eigenartige Gefühl, dass mit diesem Jungen irgendetwas nicht stimmt. Dazu kommen die merkwürdigen Nachbarn, die komische Stimmung und immer wieder Situationen, bei denen ich dachte, dass hier doch irgendwas gewaltig im Argen liegen muss. Genau solche Geschichten mag ich eigentlich, bei denen man sich seine eigenen Gedanken macht und versucht, die ganzen Puzzleteile zusammenzusetzen.
Nur leider hat mir das Buch dafür viel zu wenig Puzzleteile hingeworfen. Über weite Strecken wusste ich einfach gar nichts und musste mitansehen, wie Jonas und Quentin miteinander tuscheln, während ich natürlich nicht erfahren habe, worüber sie eigentlich reden. Irgendwann dachte ich wirklich nur noch, meine Fresse, was habt ihr denn gemacht. Das kann man einmal machen, zweimal meinetwegen auch, aber irgendwann möchte ich als Leserin auch mal ein bisschen miträtseln dürfen. Stattdessen wurde sehr lange einfach alles zurückgehalten und dadurch war für mich leider nicht besonders viel Spannung da.
Die Auflösung hatte es dann allerdings wirklich in sich. Damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet und ich fand die Idee dahinter schon ziemlich krass. Rückblickend ergeben dadurch einige Dinge Sinn, die vorher einfach nur merkwürdig wirkten. Genau deshalb kann ich das Buch auch trotzdem weiterempfehlen, besonders an Thrillerfans, die einen langsamen Aufbau und ein großes Rätsel mögen und geduldig bis zum Ende warten können. Für mich hätte man dieses Vorgeplänkel allerdings locker um die Hälfte kürzen können.
Das Hörbuch hat mir dafür richtig gut gefallen. Es war flüssig erzählt und sehr angenehm gesprochen. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich beim normalen Lesen genauso lange durchgehalten hätte. Manchmal trägt ein gutes Hörbuch eben auch eine Geschichte ein ganzes Stück weit mit.
Von mir gibt es 4 Sterne für die ungewöhnliche Idee und die überraschende Auflösung.
Nur leider hat mir das Buch dafür viel zu wenig Puzzleteile hingeworfen. Über weite Strecken wusste ich einfach gar nichts und musste mitansehen, wie Jonas und Quentin miteinander tuscheln, während ich natürlich nicht erfahren habe, worüber sie eigentlich reden. Irgendwann dachte ich wirklich nur noch, meine Fresse, was habt ihr denn gemacht. Das kann man einmal machen, zweimal meinetwegen auch, aber irgendwann möchte ich als Leserin auch mal ein bisschen miträtseln dürfen. Stattdessen wurde sehr lange einfach alles zurückgehalten und dadurch war für mich leider nicht besonders viel Spannung da.
Die Auflösung hatte es dann allerdings wirklich in sich. Damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet und ich fand die Idee dahinter schon ziemlich krass. Rückblickend ergeben dadurch einige Dinge Sinn, die vorher einfach nur merkwürdig wirkten. Genau deshalb kann ich das Buch auch trotzdem weiterempfehlen, besonders an Thrillerfans, die einen langsamen Aufbau und ein großes Rätsel mögen und geduldig bis zum Ende warten können. Für mich hätte man dieses Vorgeplänkel allerdings locker um die Hälfte kürzen können.
Das Hörbuch hat mir dafür richtig gut gefallen. Es war flüssig erzählt und sehr angenehm gesprochen. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich beim normalen Lesen genauso lange durchgehalten hätte. Manchmal trägt ein gutes Hörbuch eben auch eine Geschichte ein ganzes Stück weit mit.
Von mir gibt es 4 Sterne für die ungewöhnliche Idee und die überraschende Auflösung.