Guter Aufbau, packende Geschichte
Das Cover hat mich hier nicht so überzeugt, passend zum Titel werden Nachbarhäuser gezeigt, aber leider spiegeln sie optisch überhaupt nicht den Buchinhalt.
Smilla ist mit ihrem Mann frisch umgezogen, auf ihrer morgendlichen Laufrunde rettet sie einen kleinen Jungen vorm Ertrinken. Kurz darauf taucht dessen Mutter Lou auf, reagiert jedoch nicht dankbar, sondern sehr unhöflich und verärgert. Später stellt Smilla zufällig fest, dass sie Nachbarn sind. Sie versucht Kontakt mit Lou aufzunehmen, weil sie eine seltsame Verbindung zu dem Jungen fühlt. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, wem kann sie vertrauen und ist es wirklich Zufall, dass sie Nachbarn wurden?
Die kurzen Kapitel, die eng miteinander zusammen hängen, treiben einen beim Lesen schnell voran und halten durchweg eine gewisse Grundspannung. Mir gefällt besonders der Aufbau sehr gut, wie die Autorin eine Stimmung des Misstrauens aufbaut, als Leser tappt man recht lange im Dunkeln, obwohl man auch Rückblicke miterlebt. Hin- und hergerissen mit der Frage wie die Personen zusammen hängen, was ist echt und was wird vorgetäuscht, wer ist hier eigentliche Opfer? Am Ende schließt sich der Kreis mit einer gut durchdachten Verbindung zum Anfang, was mir einen schönen Abschluss beschert hat, nach einem Thriller der mich inhaltlich positiv überrascht hat.
Smilla ist mit ihrem Mann frisch umgezogen, auf ihrer morgendlichen Laufrunde rettet sie einen kleinen Jungen vorm Ertrinken. Kurz darauf taucht dessen Mutter Lou auf, reagiert jedoch nicht dankbar, sondern sehr unhöflich und verärgert. Später stellt Smilla zufällig fest, dass sie Nachbarn sind. Sie versucht Kontakt mit Lou aufzunehmen, weil sie eine seltsame Verbindung zu dem Jungen fühlt. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen, wem kann sie vertrauen und ist es wirklich Zufall, dass sie Nachbarn wurden?
Die kurzen Kapitel, die eng miteinander zusammen hängen, treiben einen beim Lesen schnell voran und halten durchweg eine gewisse Grundspannung. Mir gefällt besonders der Aufbau sehr gut, wie die Autorin eine Stimmung des Misstrauens aufbaut, als Leser tappt man recht lange im Dunkeln, obwohl man auch Rückblicke miterlebt. Hin- und hergerissen mit der Frage wie die Personen zusammen hängen, was ist echt und was wird vorgetäuscht, wer ist hier eigentliche Opfer? Am Ende schließt sich der Kreis mit einer gut durchdachten Verbindung zum Anfang, was mir einen schönen Abschluss beschert hat, nach einem Thriller der mich inhaltlich positiv überrascht hat.