Irgendwie too much

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jacky1304 Avatar

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Dieses Buch ist wahnsinnig gut bewertet, sodass meine Erwartungen echt hoch waren. Für mich war es leider nur mittelmäßig.

Smilla zieht mit Ehemann Jonas frisch in den Schwarzwald. Bald wird sie Retterin eines kleinen Jungen, den sie aus dem See vor dem Ertrinken rettet. Seine Mutter sollte ja wohl dankbar für diese Rettungsaktion sein - ist sie aber nicht. Sie ist Smillas und Jonas’ Nachbarin und verhält sich zunehmend seltsam. Aber auch ihren Mann erkennt Smilla bald nicht mehr wieder.
Irgendetwas stimmt da nicht. Wem kann sie überhaupt (noch) trauen?

Der vorherige Satz beschreibt die Handlung sehr gut. In diesem Buch passiert so viel, dass man als Leser bald nicht mehr weiß, was los ist. Eigentlich liebe ich solche Bücher, aber hier war es mir wirklich zu viel. Ab dem Mittelteil jagt ein Ereignis das nächste. Man wird auf so viele (falsche) Fährten gelockt, dass es eigentlich meisterhaft sein müsste. Trotzdem fand ich es schnell unglaubwürdig.
Irgendwie musste ich an die neueren Bücher von Fitzek denken. Wahrscheinlich ist das Buch für Fans sehr gut geeignet.
Die Auflösung war ziemlich überspitzt und nur teilweise nachvollziehbar. Einige Fragen blieben offen.

Die Kapitel sind kurz, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt.
Leider blieben die Protagonisten für mich zu blass. Ich konnte keinerlei Bindung zu irgendeinem Charakter aufbauen.

Für mich ist das Buch nur mittelmäßig, weshalb ich auch 3,5 Sterne vergeben würde.