Ping-Pong mit dem Verdacht

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nähpummelchen Avatar

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Die Nachbarin war nach dem letzten, eher eintönigen Buch, das ich gelesen hatte, eine richtig willkommene Abwechslung. Von Anfang an war ich gespannt und wollte wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte hat sich für mich wie ein Ping-Pong-Spiel gelesen. Die Autorin schafft es geschickt, den Verdacht immer wieder zwischen den vier NachbarInnen hin und her springen zu lassen. Kaum hatte ich eine Person stärker im Verdacht, gab es wieder einen Hinweis, der mich zweifeln ließ. Dadurch blieb die Spannung erhalten und erst nach und nach wurden die Zusammenhänge klarer.

Was mir allerdings etwas die Freude am Ende genommen hat, war die Auflösung. Dass ausgerechnet der klassische narzisstische Arschloch-Typ der große Übeltäter war, fand ich doch ziemlich ernüchternd. Da hätte ich mir eine kreativere und vielleicht überraschendere Lösung gewünscht.

Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Es war spannend, leicht zu lesen und hat mich immer wieder zum Miträtseln gebracht. Auch wenn die Auflösung für mich nicht ganz das gehalten hat, was der spannende Aufbau versprochen hatte, war es definitiv ein Buch, das mich gut unterhalten hat.