Schwarzwaldidylle

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tamina Avatar

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Smilla rettet bei ihrer morgendlichen Joggingrunde einen kleinen Jungen kurz vorm Ertrinken aus einem See, anstatt ihr um den Hals zu fallen oder ihr ausgiebig zu danken, zerrt die Mutter des Kindes -Lou, den kleinen Jungen von ihr weg. Smilla hat nur einen Gedanken „Das ist mein Sohn“ - nur wie soll das gehen, denn Smilla war niemals schwanger?

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Die Story war für mich direkt ab Seite 1 packend - passend zu Smillas Gedanken bin ich kürzlich Mama eines kleinen Jungen geworden, weswegen mich das Thema noch mehr berührt hat.
Die Hauptcharaktere Lou, Smilla, Quentin und Jonas sind ausführlich dargestellt, sodass ich mit Smilla mitgefiebert habe, Lou mir unsympathisch, Quentin mir suspekt und Jonas mir zu liebestrunken war.
Die Geschichte an sich hat richtig viel zu bieten, neben der Haupthandlung liefen noch kleinere nebenher, was das Buch durchweg spannend gestaltet hat.
Wer meine Rezensionen liest, weis, wie sehr ich kurze Kapitel schätze und liebe - dieses Buch besteht aus genau solchen, sodass man einfach den Drang hat immer und immer weiter zu lesen.
Einen halben Stern Abzug gibt es lediglich für den Fakt, dass am Ende alles aufgelöst wurde - alles bis auf die Sache mit den Polaroids von Lou, was genau ist denn da bitte passiert? Lügt Quentin? 🧐

Alles in allem ein super Psychothriller, der zwar nicht so ausgeklügelt wie ein Fitzek ist, es dennoch ganz nah dran schafft - eine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans! 🫣