Sehr spannend
Die Nachbarin – Lass sie nicht in dein Haus von Nova Winter hat mich von Anfang an neugierig gemacht und schon nach wenigen Seiten hatte die Geschichte mich gepackt. Eine neue Nachbarin, ein scheinbar ganz normales Wohnviertel und doch schnell das Gefühl: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht.
Smilla und Jonas ziehen in ihr neues Zuhause und lernen bald ihre Nachbarn Lou, Quentin und deren Sohn Moritz kennen. Während Quentin offen und freundlich wirkt, begegnet Lou den beiden von Anfang an eher kühl und abweisend. Schon dadurch entsteht eine merkwürdige Spannung, denn man fragt sich unwillkürlich, was hinter dieser Distanz steckt und ob die Nachbarn wirklich so sind, wie sie zunächst wirken.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Man bekommt Einblicke in Smilla, Jonas, Lou und Quentin und erfährt zusätzlich immer mehr aus der Vergangenheit. Dadurch verändert sich der Blick auf die einzelnen Personen ständig. Gerade wenn man glaubt, eine Figur durchschaut zu haben, kommt eine neue Information hinzu und plötzlich sieht alles wieder ganz anders aus.
Ich habe beim Lesen ständig versucht, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen und herauszufinden, wem ich eigentlich glauben kann. Die Atmosphäre wird dabei zunehmend beklemmender und man spürt, dass hinter den Ereignissen viel mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist. Besonders die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich spannend.
Der Schreibstil ist flüssig und die relativ kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer noch „nur ein Kapitel“ weiterlesen möchte. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Spannung über weite Strecken erhalten und ich hatte immer wieder neue Vermutungen, von denen sich einige als völlig falsch herausstellten.
Einziger Kritikpunkt für mich ist das Ende. Die Auflösung an sich fand ich gelungen und durchaus nachvollziehbar, aber nach dem langen und intensiven Spannungsaufbau kam mir das Finale etwas zu schnell. An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Erklärungen und ein ausführlicheres Ende gewünscht.
Trotzdem hat mich „Die Nachbarin – Lass sie nicht in dein Haus“ wirklich gut unterhalten. Ein spannender Thriller voller Geheimnisse, Misstrauen und überraschender Wendungen, bei dem man lange nicht weiß, wem man trauen kann. Wer Geschichten mag, bei denen sich das Bild der Figuren immer wieder verändert und man selbst fleißig miträtseln kann, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es 5 Sterne – auch wenn ich mir für das Ende noch ein paar Seiten mehr gewünscht hätte.
Smilla und Jonas ziehen in ihr neues Zuhause und lernen bald ihre Nachbarn Lou, Quentin und deren Sohn Moritz kennen. Während Quentin offen und freundlich wirkt, begegnet Lou den beiden von Anfang an eher kühl und abweisend. Schon dadurch entsteht eine merkwürdige Spannung, denn man fragt sich unwillkürlich, was hinter dieser Distanz steckt und ob die Nachbarn wirklich so sind, wie sie zunächst wirken.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Man bekommt Einblicke in Smilla, Jonas, Lou und Quentin und erfährt zusätzlich immer mehr aus der Vergangenheit. Dadurch verändert sich der Blick auf die einzelnen Personen ständig. Gerade wenn man glaubt, eine Figur durchschaut zu haben, kommt eine neue Information hinzu und plötzlich sieht alles wieder ganz anders aus.
Ich habe beim Lesen ständig versucht, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen und herauszufinden, wem ich eigentlich glauben kann. Die Atmosphäre wird dabei zunehmend beklemmender und man spürt, dass hinter den Ereignissen viel mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist. Besonders die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich spannend.
Der Schreibstil ist flüssig und die relativ kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer noch „nur ein Kapitel“ weiterlesen möchte. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Spannung über weite Strecken erhalten und ich hatte immer wieder neue Vermutungen, von denen sich einige als völlig falsch herausstellten.
Einziger Kritikpunkt für mich ist das Ende. Die Auflösung an sich fand ich gelungen und durchaus nachvollziehbar, aber nach dem langen und intensiven Spannungsaufbau kam mir das Finale etwas zu schnell. An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Erklärungen und ein ausführlicheres Ende gewünscht.
Trotzdem hat mich „Die Nachbarin – Lass sie nicht in dein Haus“ wirklich gut unterhalten. Ein spannender Thriller voller Geheimnisse, Misstrauen und überraschender Wendungen, bei dem man lange nicht weiß, wem man trauen kann. Wer Geschichten mag, bei denen sich das Bild der Figuren immer wieder verändert und man selbst fleißig miträtseln kann, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es 5 Sterne – auch wenn ich mir für das Ende noch ein paar Seiten mehr gewünscht hätte.