Er lügt von Rebecca Taylor McKay ist ein atmosphärischer Psychothriller vor der traumhaften Kulisse der Amalfiküste. Im Sommer 1961 verbringen Clara und ihr charmant wirkender Ehemann Spencer ihre Flitterwochen in Positano. Doch die romantische Stimmung kippt, als Clara einen anonymen Zettel erhält, auf dem nur zwei Worte stehen: „Er lügt“. Plötzlich erscheinen Spencers Erklärungen, Claras verschwommene Erinnerungen und auch die neuen Bekanntschaften im Hotel in einem ganz anderen Licht. Mir hat besonders gefallen, wie stark der Kontrast zwischen Sonne, Meer und Luxus auf der einen und der immer bedrohlicher werdenden Handlung auf der anderen Seite wirkt. Die Geschichte entfaltet sich eher langsam, dafür aber sehr spannend und mit vielen kleinen Hinweisen, die Clara – und auch die Leserinnen und Leser – zunehmend misstrauisch machen. Man fiebert mit ihr mit und fragt sich ständig, was wirklich passiert ist und wem sie vertrauen kann. Die unerwarteten Wendungen am Ende runden den Thriller gelungen ab.
Das Cover ist ein echter Blickfang: Das gelbe Cabriolet auf der Brücke vor dem intensiv blauen Meer vermittelt sofort italienisches Urlaubsgefühl und passt perfekt in die Zeit der Handlung. Gleichzeitig lassen die dunklen Wolken im Hintergrund ahnen, dass hinter der schönen Fassade etwas Gefährliches wartet. Dieser Kontrast greift die Stimmung des Buches sehr gelungen auf
Das Cover ist ein echter Blickfang: Das gelbe Cabriolet auf der Brücke vor dem intensiv blauen Meer vermittelt sofort italienisches Urlaubsgefühl und passt perfekt in die Zeit der Handlung. Gleichzeitig lassen die dunklen Wolken im Hintergrund ahnen, dass hinter der schönen Fassade etwas Gefährliches wartet. Dieser Kontrast greift die Stimmung des Buches sehr gelungen auf