Spannend bis zum Ende
In "Die Nachbarin" geht es um Smilla, die zu Beginn der Geschichte einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken rettet und als sie ihn ansieht das Gefühl hat, dass es ihr Sohn sei, obwohl sie nie schwanger war. Ihre Nachbarin, die die Mutter des Jungen ist, reagiert abweisend, statt sich zu bedanken, was Smilla sehr wundert. Im Verlauf der Geschichte versucht sie herauszufinden, was es mit der Verbindung, die sie zu dem kleinen Moritz spürt, auf sich hat und entdeckt allerlei Ungereimtheiten. Das Buch ist aus verschiedenen POVs geschrieben, sodass man Einblick in die Gedanken von Smilla, ihrem Mann Jonas, der Nachbarin Lou und deren Mann Quentin erhält. Außerdem spielt noch Smillas neuer Kollege und Quentins Angestellter Rufus eine Rolle.
Es gelingt der Autorin durch geschickte Perspektivwechsel, jeden irgendwie verdächtig erscheinen zu lassen. Man weiß nie, woran man ist, einige Protagonisten sehen Dinge, die dann doch nicht so waren oder sich als Illusion entpuppen, sodass immer mehr Spannung aufgebaut wird. Ich bin lange vollkommen im Dunkeln getappt, ehe ich eine Idee hatte, was es mit Smillas anfänglichen Gedanken auf sich haben könnte. Zum Ende hin spitzt sich die Lage zu und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Leider blieb eine Sache am Ende ungeklärt, bzw. passte nicht ganz zum Anfang, was ich ein bisschen schade fand. Ansonsten kann ich den Thriller jedem empfehlen, der gerne Psychothriller liest und keine groß angelegten Gewaltszenen braucht. Für mich ist das auf jeden Fall immer ein Pluspunkt!
Es gelingt der Autorin durch geschickte Perspektivwechsel, jeden irgendwie verdächtig erscheinen zu lassen. Man weiß nie, woran man ist, einige Protagonisten sehen Dinge, die dann doch nicht so waren oder sich als Illusion entpuppen, sodass immer mehr Spannung aufgebaut wird. Ich bin lange vollkommen im Dunkeln getappt, ehe ich eine Idee hatte, was es mit Smillas anfänglichen Gedanken auf sich haben könnte. Zum Ende hin spitzt sich die Lage zu und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Leider blieb eine Sache am Ende ungeklärt, bzw. passte nicht ganz zum Anfang, was ich ein bisschen schade fand. Ansonsten kann ich den Thriller jedem empfehlen, der gerne Psychothriller liest und keine groß angelegten Gewaltszenen braucht. Für mich ist das auf jeden Fall immer ein Pluspunkt!