Spannung. Misstrauen. Einbildung oder Realität.
Smilla und Jonas sind nach turbulenten Jahren neu in die Gegend am Schwarzwald gezogen. Bei einer Joggingrunde zum nahegelegenen See, rettet sie einen kleinen Jungen namens Moritz knapp vor dem Ertrinken. Die Mutter des Jungens reagiert seltsamerweise eher aggressiv als erleichtert und verschwindet rasch mit ihm. Und sie hat das eigenartige Gefühl ihrem eigenen Kind begegnet zu sein, dabei war sich doch nie schwanger. Doch bald sieht man sich wieder – sie ist die Nachbarin, Lou. Und während Lou eher kalt und abweisend ist, ist ihr Mann Quentin sehr offen und dankbar. Doch ein gemeinsames Abendessen verläuft seltsam und auch in der neuen Anstellung in Quentins Hotel kommt es zu eigenartigen Situationen. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern.
Geschickt schafft es die Autorin durch flüssigen Schreibstil, etliche Perspektivenwechsel und eher kurz gehaltene Kapitel rasch Spannung und Verwirrung zu erzeugen. Man taucht in die Gedankenwelt von Smilla und ihrem Mann Jonas, aber auch in die der Nachbarn Lou und Quentin ein. Glaubt man zu Beginn vor allem Smilla vertrauen zu können und sie zu mögen, ist man sich auch hier im Zuge der Erzählung nicht mehr allzu sicher. Manches scheint Illusion und Täuschung gewesen zu sein. Dadurch ist es als Leser nicht einfach dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Die Geschichte ist gut konstruiert, viel Spannung ergibt sich auf Grund der Vorbehalte und Zweifel, die gehegt werden. Eben eher ein Psychothriller. Gegen Ende geht es dann allerdings auch eher Schlag auf Schlag, was wirkliche Aktion betrifft. Auch ein länger gehütetes Geheimnis wird aufgelöst. Hier hätten wohl ein paar Absetze Text mehr nicht geschadet, das Verständnis war allerdings auch so da.
Die Figuren agieren für ihren Charakter authentisch, vor allem wenn man ihre Vergangenheit im Blick hat. Als Leser ist man sich aber nicht sicher wen man trauen und mögen sollte, gibt es doch auch so manche Manipulation. Scheint zu Beginn vor allem Lou abwesend und eigen, sind es zwischenzeitlich alle. Doch Sympathien können eben auch wechseln und Charaktere über sich hinauswachsen, wie man im Laufe der Geschichte erkennt.
Ein Psychothriller, den ich nicht recht aus der Hand legen konnte, da ich konstant am Rätseln war.
Geschickt schafft es die Autorin durch flüssigen Schreibstil, etliche Perspektivenwechsel und eher kurz gehaltene Kapitel rasch Spannung und Verwirrung zu erzeugen. Man taucht in die Gedankenwelt von Smilla und ihrem Mann Jonas, aber auch in die der Nachbarn Lou und Quentin ein. Glaubt man zu Beginn vor allem Smilla vertrauen zu können und sie zu mögen, ist man sich auch hier im Zuge der Erzählung nicht mehr allzu sicher. Manches scheint Illusion und Täuschung gewesen zu sein. Dadurch ist es als Leser nicht einfach dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Die Geschichte ist gut konstruiert, viel Spannung ergibt sich auf Grund der Vorbehalte und Zweifel, die gehegt werden. Eben eher ein Psychothriller. Gegen Ende geht es dann allerdings auch eher Schlag auf Schlag, was wirkliche Aktion betrifft. Auch ein länger gehütetes Geheimnis wird aufgelöst. Hier hätten wohl ein paar Absetze Text mehr nicht geschadet, das Verständnis war allerdings auch so da.
Die Figuren agieren für ihren Charakter authentisch, vor allem wenn man ihre Vergangenheit im Blick hat. Als Leser ist man sich aber nicht sicher wen man trauen und mögen sollte, gibt es doch auch so manche Manipulation. Scheint zu Beginn vor allem Lou abwesend und eigen, sind es zwischenzeitlich alle. Doch Sympathien können eben auch wechseln und Charaktere über sich hinauswachsen, wie man im Laufe der Geschichte erkennt.
Ein Psychothriller, den ich nicht recht aus der Hand legen konnte, da ich konstant am Rätseln war.