Starker Anfang, aber am Ende zu viel
Die Leseprobe war so spannend, dass ich mir die Nachbarin danach direkt bestellt habe.
Smilla rettet den kleinen Sohn ihrer neuen Nachbarn aus einem See und hat danach das Gefühl, dass dieses Kind ihr eigenes sein könnte. Dabei hat sie keine Kinder. Allein diese Ausgangslage fand ich spannend und ich wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt.
Die erste Hälfte hatte für mich eine mega Sogwirkung. Nach und nach kamen neue Dinge ans Licht, die mich neugierig gemacht haben, und durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hätte dem Buch bis ungefähr zur Hälfte noch 5 Sterne gegeben.
„Oben im Bad stellt sie Wasser an, um es rauschen zu hören und ihre Gedanken darin zu ertränken.“ - S. 180
Irgendwann wurde es mir aber zu viel. Es kamen immer mehr Wendungen und Enthüllungen dazu und manches wirkte auf mich sehr random. Ich glaube, dass das Ende und die Wendungen besser funktioniert hätten, wenn ich eine stärkere Bindung zu den Charakteren aufgebaut hätte. Die blieben für mich zu sehr auf Distanz und dadurch haben mich einige Entwicklungen nicht so getroffen, wie sie es wahrscheinlich sollten.
Auch das Ende wirkte auf mich etwas abrupt. Es passiert noch einmal einiges und dann ist das Buch schon vorbei. Da hätte ich mir mehr Zeit für die Auflösung und die Charaktere gewünscht.
Trotzdem hat mich Die Nachbarin gut unterhalten und Spaß gemacht zu lesen. Wer kurze Kapitel mag, kann das Buch easy in zwei oder drei Tagen durchlesen. Für mich war es am Ende ein solider Thriller mit einem starken Anfang, der in der zweiten Hälfte leider nachgelassen hat. Von Nova Winter möchte ich trotzdem gerne noch mehr lesen.
Smilla rettet den kleinen Sohn ihrer neuen Nachbarn aus einem See und hat danach das Gefühl, dass dieses Kind ihr eigenes sein könnte. Dabei hat sie keine Kinder. Allein diese Ausgangslage fand ich spannend und ich wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt.
Die erste Hälfte hatte für mich eine mega Sogwirkung. Nach und nach kamen neue Dinge ans Licht, die mich neugierig gemacht haben, und durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hätte dem Buch bis ungefähr zur Hälfte noch 5 Sterne gegeben.
„Oben im Bad stellt sie Wasser an, um es rauschen zu hören und ihre Gedanken darin zu ertränken.“ - S. 180
Irgendwann wurde es mir aber zu viel. Es kamen immer mehr Wendungen und Enthüllungen dazu und manches wirkte auf mich sehr random. Ich glaube, dass das Ende und die Wendungen besser funktioniert hätten, wenn ich eine stärkere Bindung zu den Charakteren aufgebaut hätte. Die blieben für mich zu sehr auf Distanz und dadurch haben mich einige Entwicklungen nicht so getroffen, wie sie es wahrscheinlich sollten.
Auch das Ende wirkte auf mich etwas abrupt. Es passiert noch einmal einiges und dann ist das Buch schon vorbei. Da hätte ich mir mehr Zeit für die Auflösung und die Charaktere gewünscht.
Trotzdem hat mich Die Nachbarin gut unterhalten und Spaß gemacht zu lesen. Wer kurze Kapitel mag, kann das Buch easy in zwei oder drei Tagen durchlesen. Für mich war es am Ende ein solider Thriller mit einem starken Anfang, der in der zweiten Hälfte leider nachgelassen hat. Von Nova Winter möchte ich trotzdem gerne noch mehr lesen.