Unmöglich...oder?
Smilla sieht bei ihrer Joggingrunde um den See einen kleinen Jungen im eiskalten Wasser. Sie springt hinein und rettet ihn vor dem Ertrinken. Als sie ihm zum ersten Mal richtig ins Gesicht blickt, trifft es sie wie ein Schlag: Das ist mein Sohn. Doch das ist nicht möglich, denn sie war nie schwanger. Die Mutter des Jungen reagiert aggressiv und verschwindet schnell mit ihm in der Dunkelheit. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass sie die Nachbarin Lou ist. Sie verhält sich weiter abweisend, wohingegen der Ehemann Quentin sich euphorisch bedankt und ihr sogar einen Job anbietet. Dann fällt ihr auf, dass sich ihr Mann Jonas mit der Zeit verändert. Was ist hier los? Und was verbindet sie mit dem Kind, das nicht ihres sein kann?
An dem Buch hat mich der Klappentext mit dieser besonderen Ausgangslage neugierig gemacht. Man startet fast direkt in die Rettungsaktion am See und Stück für Stück wird die düstere Atmosphäre immer weiter aufgebaut. Der Spannungsbogen wird gut gehalten, da ständig etwas passiert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die kurzen Kapitel aus den wechselnden Perspektiven der Protagonisten sorgen für ein hohes Tempo, sodass sich die Geschichte gut und zügig lesen lässt. Die Bedrohung ist ständig fühlbar und hat mich an die Seiten gefesselt. Man fragt sich immer wieder welche Lüge wohl als nächstes aufgedeckt wird. Einzig hätte ich mir von manchen Charakteren und ein paar Situationen etwas mehr Tiefe und Erklärungen gewünscht, um kleine Ungewissheiten noch auszuräumen. Die Covergestaltung finde ich ein bisschen uninspiriert und sie erschließt sich mir auch nicht vollkommen.
Insgesamt finde ich diesen Psychothriller sehr unterhaltsam und gut lesbar. 4,5 Sterne
An dem Buch hat mich der Klappentext mit dieser besonderen Ausgangslage neugierig gemacht. Man startet fast direkt in die Rettungsaktion am See und Stück für Stück wird die düstere Atmosphäre immer weiter aufgebaut. Der Spannungsbogen wird gut gehalten, da ständig etwas passiert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die kurzen Kapitel aus den wechselnden Perspektiven der Protagonisten sorgen für ein hohes Tempo, sodass sich die Geschichte gut und zügig lesen lässt. Die Bedrohung ist ständig fühlbar und hat mich an die Seiten gefesselt. Man fragt sich immer wieder welche Lüge wohl als nächstes aufgedeckt wird. Einzig hätte ich mir von manchen Charakteren und ein paar Situationen etwas mehr Tiefe und Erklärungen gewünscht, um kleine Ungewissheiten noch auszuräumen. Die Covergestaltung finde ich ein bisschen uninspiriert und sie erschließt sich mir auch nicht vollkommen.
Insgesamt finde ich diesen Psychothriller sehr unterhaltsam und gut lesbar. 4,5 Sterne