Unterhaltsam, aber ich hatte mehr erwartet
Ich mochte, dass der Klappentext hier gar nicht so viel verrät und man dadurch nach und nach selbst herausfinden kann, was hinter der ganzen Geschichte steckt. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und durch Rückblicke in die Vergangenheit bekommt man immer wieder neue Informationen. Dabei werden einem regelmäßig kleine Brotkrumen hingeworfen, sodass man die ganze Zeit versucht, die einzelnen Dinge zusammenzusetzen.
Das hat für mich auch gut funktioniert. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und dadurch liest beziehungsweise hört sie sich wirklich schnell weg. Für mich ist das definitiv ein Popcorn-Thriller im besten Sinne. Nicht besonders kompliziert, nicht unnötig aufgebauscht, sondern einfach eine Geschichte, die man sich gut für zwischendurch schnappen kann.
Allerdings hat mir am Ende dann doch ein bisschen die Raffinesse gefehlt. Ich hatte auf diesen großen Aha-Moment gewartet, auf diesen überraschenden Twist, der plötzlich alles noch einmal in ein anderes Licht rückt. Stattdessen war die Auflösung für mich ziemlich naheliegend. Ich hatte während des Hörens selbst schon in diese Richtung gedacht und als die Erklärung dann tatsächlich kam, war ich deshalb nicht wirklich überrascht. Sie ist dadurch zwar nicht völlig konstruiert und im Nachhinein durchaus nachvollziehbar, aber gerade deshalb hätte ich mir noch etwas mehr Raffinesse und eine ausgeklügeltere Auflösung gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich hatte definitiv nicht das Gefühl, meine Zeit damit zu verschwenden.
Gehört habe ich das Buch als Hörbuch und besonders gut gefallen hat mir dabei die Sprecherin. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und vor allem schafft sie es richtig gut, die einzelnen Personen voneinander zu unterscheiden. Ich musste wirklich kein einziges Mal überlegen, wer gerade spricht. Gerade bei einem Hörbuch mit mehreren Perspektiven finde ich das nicht selbstverständlich und hier hat es für mich einfach richtig gut funktioniert. Ich würde auf jeden Fall noch weitere Geschichten von ihr hören.
Insgesamt hatte ich also eine wirklich gute Zeit mit „Die Nachbarin“. Für mich ein unterhaltsamer und unkomplizierter Thriller, den man wunderbar zwischendurch hören kann, auch wenn mir am Ende einfach eine etwas ausgeklügeltere Auflösung gefehlt hat.
Ich würde das Buch besonders Thriller-Neulingen empfehlen oder allen, die einfach etwas Unkompliziertes für zwischendurch suchen, das sich schnell weglesen oder weghören lässt und dabei trotzdem gut unterhält.
Das hat für mich auch gut funktioniert. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und dadurch liest beziehungsweise hört sie sich wirklich schnell weg. Für mich ist das definitiv ein Popcorn-Thriller im besten Sinne. Nicht besonders kompliziert, nicht unnötig aufgebauscht, sondern einfach eine Geschichte, die man sich gut für zwischendurch schnappen kann.
Allerdings hat mir am Ende dann doch ein bisschen die Raffinesse gefehlt. Ich hatte auf diesen großen Aha-Moment gewartet, auf diesen überraschenden Twist, der plötzlich alles noch einmal in ein anderes Licht rückt. Stattdessen war die Auflösung für mich ziemlich naheliegend. Ich hatte während des Hörens selbst schon in diese Richtung gedacht und als die Erklärung dann tatsächlich kam, war ich deshalb nicht wirklich überrascht. Sie ist dadurch zwar nicht völlig konstruiert und im Nachhinein durchaus nachvollziehbar, aber gerade deshalb hätte ich mir noch etwas mehr Raffinesse und eine ausgeklügeltere Auflösung gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich hatte definitiv nicht das Gefühl, meine Zeit damit zu verschwenden.
Gehört habe ich das Buch als Hörbuch und besonders gut gefallen hat mir dabei die Sprecherin. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und vor allem schafft sie es richtig gut, die einzelnen Personen voneinander zu unterscheiden. Ich musste wirklich kein einziges Mal überlegen, wer gerade spricht. Gerade bei einem Hörbuch mit mehreren Perspektiven finde ich das nicht selbstverständlich und hier hat es für mich einfach richtig gut funktioniert. Ich würde auf jeden Fall noch weitere Geschichten von ihr hören.
Insgesamt hatte ich also eine wirklich gute Zeit mit „Die Nachbarin“. Für mich ein unterhaltsamer und unkomplizierter Thriller, den man wunderbar zwischendurch hören kann, auch wenn mir am Ende einfach eine etwas ausgeklügeltere Auflösung gefehlt hat.
Ich würde das Buch besonders Thriller-Neulingen empfehlen oder allen, die einfach etwas Unkompliziertes für zwischendurch suchen, das sich schnell weglesen oder weghören lässt und dabei trotzdem gut unterhält.