Unterhaltsam, aber unglaubwürdig
Smilla und ihr Mann Jonas sind frisch in ihr neues Haus gezogen, als Smilla beim Joggen einen Schrei hört. Sie sieht im See einen kleinen Jungen, der zu ertrinken droht. Sie springt ihm hinterher, zieht ihn an Land. Dann durchfährt es sie wie ein Blitz: Der Junge kommt ihr bekannt vor, sie hat das Gefühl, es wäre ihr Sohn. Dabei war sie nie schwanger. Der Junge gehört zu den direkten Nachbarn. Während die Mutter ablehnend auf Smilla reagiert, ist der Vater auffallend freundlich. Fast schon zu freundlich. Ihr Mann Jonas wird ihr mit jedem Tag fremder und Smilla stellt fest, daß alle um sie herum lügen.
Mit "Die Nachbarin" von Nova Winter bekommt man einen Thriller, bei dem sich auffällig darum bemüht wurde Freida McFadden zu kopieren. Dies ist jedoch nur mäßig gelungen. Vom Schreibstil her liest es sich genauso flüssig, auch die Kapitel haben diese angenehme Länge. Ebenso hat man bei den Charakteren das Gefühl, niemandem trauen zu können. Dies wird noch dazu verstärkt, da hier einfach niemand der Hauptcharaktere sympathisch ist. Einzig Koch Rufus war mir hier sympathisch. Die Handlung beginnt noch sehr gut und vor allem glaubhaft mit einem Touch geheimnisvoll. Smillas Gefühle für das Kind Moritz wirken mysteriös, die Eltern Lou und Quentin distanziert und man ahnt, daß sie etwas vertuschen wollen. Dazu das Gehemnis um ihren ersten, spurlos verschwundenen Sohn. Doch dann verstrickt sich Nova Winter immer mehr in völlig absurden Details, die Handlung und die Handlungsweisen der Charaktere werden immer abstruser und unglaubwürdiger. Über den Schluß kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, was das nun eigentlich sollte. Wer einen schnell lesbaren Thriller ohne Logik sucht, ist hier genau richtig.
Mit "Die Nachbarin" von Nova Winter bekommt man einen Thriller, bei dem sich auffällig darum bemüht wurde Freida McFadden zu kopieren. Dies ist jedoch nur mäßig gelungen. Vom Schreibstil her liest es sich genauso flüssig, auch die Kapitel haben diese angenehme Länge. Ebenso hat man bei den Charakteren das Gefühl, niemandem trauen zu können. Dies wird noch dazu verstärkt, da hier einfach niemand der Hauptcharaktere sympathisch ist. Einzig Koch Rufus war mir hier sympathisch. Die Handlung beginnt noch sehr gut und vor allem glaubhaft mit einem Touch geheimnisvoll. Smillas Gefühle für das Kind Moritz wirken mysteriös, die Eltern Lou und Quentin distanziert und man ahnt, daß sie etwas vertuschen wollen. Dazu das Gehemnis um ihren ersten, spurlos verschwundenen Sohn. Doch dann verstrickt sich Nova Winter immer mehr in völlig absurden Details, die Handlung und die Handlungsweisen der Charaktere werden immer abstruser und unglaubwürdiger. Über den Schluß kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, was das nun eigentlich sollte. Wer einen schnell lesbaren Thriller ohne Logik sucht, ist hier genau richtig.