Wäre noch mehr drin gewesen!
*Die Nachbarin* startet mit einer richtig starken Szene: Die Protagonistin zieht ein Kind aus einem See und ist felsenfest davon überzeugt, dass es ihr eigenes ist – obwohl sie nie schwanger war\. Schon dieser Einstieg macht neugierig und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte\.
Auch danach bleibt das Buch lange spannend\. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass es sich um den Sohn ihrer Nachbarin handelt\. Diese reagiert verständlicherweise besorgt und alles andere als begeistert\. Ihr Mann hingegen ist fast schon übertrieben freundlich und bietet der Protagonistin sogar einen Job an\. Nach und nach lernt man die vier Hauptfiguren immer besser kennen, und Stück für Stück kommen zahlreiche Geheimnisse ans Licht\. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Handlung lässt sich sehr angenehm und zügig lesen\.
Ab etwa der Mitte des Buches verliert die Geschichte für mich allerdings etwas an Stärke\. Der Täter verhält sich zunehmend ungeschickt, wodurch die spätere Auflösung überhaupt erst möglich wird\. Das Finale ist zwar grundsätzlich kreativ, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen\. Die Idee hinter der Geschichte ist interessant, doch ich hatte das Gefühl, dass man daraus noch deutlich mehr hätte machen können\. Dadurch wirkte das Ende auf mich eher unspektakulär als überraschend\.
Insgesamt ist *Die Nachbarin* ein spannender Thriller mit einem starken Einstieg und gut gezeichneten Figuren\. Das Ende bleibt jedoch hinter den Möglichkeiten der originellen Grundidee zurück.
Auch danach bleibt das Buch lange spannend\. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass es sich um den Sohn ihrer Nachbarin handelt\. Diese reagiert verständlicherweise besorgt und alles andere als begeistert\. Ihr Mann hingegen ist fast schon übertrieben freundlich und bietet der Protagonistin sogar einen Job an\. Nach und nach lernt man die vier Hauptfiguren immer besser kennen, und Stück für Stück kommen zahlreiche Geheimnisse ans Licht\. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Handlung lässt sich sehr angenehm und zügig lesen\.
Ab etwa der Mitte des Buches verliert die Geschichte für mich allerdings etwas an Stärke\. Der Täter verhält sich zunehmend ungeschickt, wodurch die spätere Auflösung überhaupt erst möglich wird\. Das Finale ist zwar grundsätzlich kreativ, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen\. Die Idee hinter der Geschichte ist interessant, doch ich hatte das Gefühl, dass man daraus noch deutlich mehr hätte machen können\. Dadurch wirkte das Ende auf mich eher unspektakulär als überraschend\.
Insgesamt ist *Die Nachbarin* ein spannender Thriller mit einem starken Einstieg und gut gezeichneten Figuren\. Das Ende bleibt jedoch hinter den Möglichkeiten der originellen Grundidee zurück.