Der nächste Coup ...

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cellissima Avatar

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London im Jahre 1898: Quinn Le Blanc hat einen Plan: Sie will sich den Duke of Kendal, den begehrtesten Junggesellen Londons, angeln. Es geht ihr natürlich auch um sein Vermögen.
Es bleiben ihr nur fünf Tage Zeit, um ihr Ziel zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, die einen ausgeklügelten Plan besitzt und mit falschen Karten spielt ...
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Mayfair House habe ich damals ganz gerne gelesen, fand es aber dennoch etwas durchwachsen, weshalb ich zunächst überlegt hatte, ob ich Die Queen von Mayfair lesen möchte. Ich habe mich doch dafür entschieden - und wurde positiv überrascht. Insgesamt hat mir Die Queen von Mayfair deutlich besser gefallen als Mayfair House.
Der Roman ist hervorragend geschrieben, authentisch und atmosphärisch, die Figuren überzeugen, die Geschichte ist spannend und recht kurzweilig.
Eine Geschichte, die in der Tat etwas an Bridgerton erinnerte und die ich gerne gelesen habe. Und eine, die ohne Kritikpunkte sicher auch die Höchstbewertung verdient gehabt hätte. Leider gibt es diese Kritikpunkte aber: Die Handlung ist sowohl im Mittelteil als auch am Ende zu verworren. Das macht es mitunter schwer, ihr zu folgen, und ist für den Leser ermüdend und frustrierend.
Und ich fürchte auch, dass es kein Roman ist, der lange in Erinnerung bleiben wird, sondern dass es eine Geschichte ist, die schnell verblasst.
Dennoch ein schöner Roman für zwischendurch und einer, an dem Leser, die historische Romane, Bridgerton, London und England lieben, Freude haben könnten.