Doctrina Memorial
Im dritten Teil der Spiegelreisenden passiert unglaublich viel. Zunächst erfolgt ein Zeitsprung: wir befinden uns zusammen mit Ophelia auf Anima. Es ist zwei Jahre her, dass sie ihren Ehemann Thorn zuletzt im Gefängnis sah, bevor er als Spiegelreisender durch eine Pfütze verschwand. Ophelia geht es emotional nicht sehr gut, doch Dank ihres Großonkels findet sie eine Spur zu Thorn: sie muss nach Babel. Wie es der Zufall will, findet Archibald Ophelia und ermöglicht ihr den Zugang nach Babel. Im Hintergrund suchen er, Gwenael und Reineke nach einem Weg zur Arche Erdenbogen um Mutter Hildegards Tod aufzuklären. So rutscht Ophelia unter ihrer neuen Identität Eulalia in die Ausbildung zur Vorbotin, findet Thorn ebenfalls unter anderem Namen wieder und findet neue Freunde. Sie muss sich aber auch gehässige Widrigkeiten ihrer Konkurrentin Mediana gefallen lassen, macht sich den Ohne-Furcht-Und-Beinahe-Ohne-Tadel zum Feind und wird von den Lux Lords bestraft.
Eine unglaubliche Geschichte, mit so viel Tiefgang, so vielen Details und Charakteren. Dennoch scheinen alle Informationen zielführend für Ophelias Vorankommen zu sein. Frustrierend war Thorns Verhalten Ophelia gegenüber, auch wenn er sie nur schützen wollte. Aber auch Medianas ungerechtes, niederträchtiges und grausames Verhalten Ophelia gegenüber brachte mich zur Weißglut. Ich bin gespannt, welche Rolle Erdenbogen noch spielen wird, ob die Lords von Lux Thron weiterhin schützen werden und ob Ophelia Gott jemals besiegen kann.
Der Schreibstil des Buches ist unvergleichlich, so sanft und doch informationsgewaltig. Die Charaktere sind vielfältig und dennoch eindeutig voneinander unterscheidbar. Ophelias Gedankengänge sind auch immer sehr interessant und machen ihre Handlungen nachvollziehbar. Schön ist auch, dass nicht immer nur aus ihrer Sicht geschrieben wird, sondern auch Thorns Seite oder Archibalds Geschichte erzählt wird.
Eine unglaubliche Geschichte, mit so viel Tiefgang, so vielen Details und Charakteren. Dennoch scheinen alle Informationen zielführend für Ophelias Vorankommen zu sein. Frustrierend war Thorns Verhalten Ophelia gegenüber, auch wenn er sie nur schützen wollte. Aber auch Medianas ungerechtes, niederträchtiges und grausames Verhalten Ophelia gegenüber brachte mich zur Weißglut. Ich bin gespannt, welche Rolle Erdenbogen noch spielen wird, ob die Lords von Lux Thron weiterhin schützen werden und ob Ophelia Gott jemals besiegen kann.
Der Schreibstil des Buches ist unvergleichlich, so sanft und doch informationsgewaltig. Die Charaktere sind vielfältig und dennoch eindeutig voneinander unterscheidbar. Ophelias Gedankengänge sind auch immer sehr interessant und machen ihre Handlungen nachvollziehbar. Schön ist auch, dass nicht immer nur aus ihrer Sicht geschrieben wird, sondern auch Thorns Seite oder Archibalds Geschichte erzählt wird.