Ein eindrucksvoller Einblick in das ländliche Brasilien
Zwei Schwestern, ein tragischer Unfall und eine tiefe Verbundenheit: In seinem Roman erzählt Itamar Vieira Junior vom Leben der Nachfahren ehemaliger Sklaven im ländlichen Brasilien. Es ist eine Geschichte über Unterdrückung, Gewalt und Ungerechtigkeit, aber auch über Zusammenhalt, Selbstbestimmung und den Mut, sich gegen bestehende Verhältnisse aufzulehnen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig der Autor die Lebenswelt seiner Figuren schildert. Der Autor ist selbst Ethnologe und hat sich intensiv mit der afrobrasilianischen Kultur beschäftigt. Das merkt man dem Roman deutlich an. Die religiösen Rituale, spirituellen Vorstellungen, Bräuche und Traditionen werden mit großer Selbstverständlichkeit in die Handlung eingeflochten. Man bekommt einen faszinierenden Einblick in eine Kultur, die uns hierzulande weitgehend fremd ist, ohne dass sich der Roman wie eine ethnologische Abhandlung liest.
Ein atmosphärisch dichter, stellenweise bedrückender und zugleich sehr lesenswerter Roman, der nicht nur eine bewegende Familiengeschichte erzählt, sondern auch ein Stück wenig bekannter brasilianischer Geschichte lebendig werden lässt.
Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig der Autor die Lebenswelt seiner Figuren schildert. Der Autor ist selbst Ethnologe und hat sich intensiv mit der afrobrasilianischen Kultur beschäftigt. Das merkt man dem Roman deutlich an. Die religiösen Rituale, spirituellen Vorstellungen, Bräuche und Traditionen werden mit großer Selbstverständlichkeit in die Handlung eingeflochten. Man bekommt einen faszinierenden Einblick in eine Kultur, die uns hierzulande weitgehend fremd ist, ohne dass sich der Roman wie eine ethnologische Abhandlung liest.
Ein atmosphärisch dichter, stellenweise bedrückender und zugleich sehr lesenswerter Roman, der nicht nur eine bewegende Familiengeschichte erzählt, sondern auch ein Stück wenig bekannter brasilianischer Geschichte lebendig werden lässt.