Vielstimmiges Porträt des Alltags
Die Leseprobe kommt daher wie eine Mischung aus Elisabeth T. Spiras Alltagsgeschichten und Norbert Gstreins "Einer". Gstreins 1988 erschienener Roman war für mich, als ich ihn im Rahmen meines Schulunterrichts lesen durfte, bahnbrechend.
Robert Seethaler gelingt es den Alltag der "einfachen" Leute einzufangen. Ungefiltert und Unverblümt bereiten sich ihre Gedanken vor dem Leser aus. Natürlich ist da auch viel Blödsinn dabei und vermutlich die Hälfte gelogen, aber so sind nun mal die Menschen. Zumindest in der Leseprobe konnte ich noch keine Verbindung zu den Menschen untereinander spüren. Interkationen sind eher geschäftlich, niemand hat Lust sich auf den anderen wirklich einzulassen. Ich frage mich, ob das auch am Ende des Buches immer noch so sein wird.
Robert Seethaler gelingt es den Alltag der "einfachen" Leute einzufangen. Ungefiltert und Unverblümt bereiten sich ihre Gedanken vor dem Leser aus. Natürlich ist da auch viel Blödsinn dabei und vermutlich die Hälfte gelogen, aber so sind nun mal die Menschen. Zumindest in der Leseprobe konnte ich noch keine Verbindung zu den Menschen untereinander spüren. Interkationen sind eher geschäftlich, niemand hat Lust sich auf den anderen wirklich einzulassen. Ich frage mich, ob das auch am Ende des Buches immer noch so sein wird.