Wieder ein Seethaler der gute Lektüre verspricht
Im Auftakt des Romans wird die Straße selbst zur ersten Figur: unauffällig, teils schäbig, doch voller Leben und Beobachtungen. Man spürt sofort die ruhige, klare Erzählstimme, die in kleinen Bildern Alltagsszenen einfängt – Passanten, Geräusche, Türen und Fenster – und neugierig macht, welche Menschen und Geschichten gleich hinter ihnen hervortreten werden.