Abgebrochen

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misspider Avatar

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Nach gut einem Drittel habe ich das Buch zwar schweren Herzens, aber doch mit gutem Gewissen, damit für mich die richtige Entscheidung zu treffen, abgebrochen. Leider konnte ich dem Buch überhaupt nichts abgewinnen, der sprunghafte Erzählstil hätte mir gefallen, wenn er nicht so abrupt gewechselt hätte - so war ich nie ganz sicher, bei wem ich jetzt wieder gelandet war, und es war mir schlichtweg zu mühselig, diesem Ratespiel weiter zu folgen. Einzelne Szenen waren interessant, verloren sich aber in den vielen Facetten, die ich meist beim Beenden eines Satzes schon wieder vergessen hatte. Die Idee, das Leben in einer.Straße als Mikrokosmos zu schildern, aus den wechselnden Perspektiven der Anwohner, finde ich gut, die Umsetzung hier leider gar nicht. Ich konnte zu keiner der Personen eine Beziehung aufbauen und fühlte mich wie ein unbeteiligter Beobachter, dem das Geschehen einigermaßen egal war. Es gab leider weder eine einzige Person noch einen der vielen Handlungsstränge, die mein Interesse derart weckten dass ich weiterlesen wollte um zu erfahren was noch passiert. Fazit: mit diesem Buch bin ich persönlich leider nicht kompatibel.