Einblicke in eine Straße im Wandel der Zeit
Das Buch "Die Straße" von Robert Seethaler handelt von der Heidestraße und den Gedanken der Bewohner sowie den Ereignissen in der Straße im Laufe eines Jahres.
In kurzen Sequenzen, die in schneller Reihenfolge erzählt werden, erhalten wir Einblicke in die Gedanken, Sehnsüchte und Gefühle vieler meist namenloser Bewohner sowohl zu ihrem persönlichen Leben, als auch zu den Ereignissen, die in der Straße stattfinden und zu deren Bewohnern. In der Straße befinden sich neben Wohnhäusern auch der Einzelhandel wie bspw. ein Antiquariat, die Gastronomie, ein Alten- und Pflegeheim, eine Polizeistation und die Stadtverwaltung. Auch an dem Hauptereignis, dem jährlichen Straßenfest, das seit 30 Jahren gefeiert wird, lässt uns der Autor teilhaben. Zunächst zusammenhangslos ergeben die Sequenzen nach und nach einen Sinn und ein Gesamtbild der Straße mit städtischem Flair ohne Verkehrslärm, dafür mit traditionellem Einzelhandel, uriger Gastronomie und einer vielfältigen Nachbarschaft.
Das Buch ist wirklich ungewöhnlich und die kurzen Sequenzen, die erst nach und nach ein Bild ergeben, waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Gut gefallen hat mir die Vielfalt der Personen und Perspektiven sowie die feine Gesellschaftskritik, die im Roman geübt wird. Es geht neben dem Banalen, Alltäglichen auch um ernste Themen wie Obdachlosigkeit, steigende Kosten für Lebensmittel, Vorurteile ggü. Asylbewerbern, Älterwerden und viele weitere Themen. Dem Autor ist es gelungen, dort feine Nadelstiche zu setzen und zum Nachdenken anzuregen.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich wie eine Beschreibung von Beobachtungen und Gedanken. Manche Sequenzen haben mich berührt, manche auch traurig und wütend gemacht.
Insgesamt war mir das Buch zu unzusammenhängend und daher auch anstrengend zu lesen. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern und überzeugen. Allerdings erkenne ich an, dass der Autor wirklich ein außergewöhnliches Werk geschaffen hat, das Leser begeistern kann, die sich mit den kurzen Sequenzen und dem Schreibstil anfreunden können.
In kurzen Sequenzen, die in schneller Reihenfolge erzählt werden, erhalten wir Einblicke in die Gedanken, Sehnsüchte und Gefühle vieler meist namenloser Bewohner sowohl zu ihrem persönlichen Leben, als auch zu den Ereignissen, die in der Straße stattfinden und zu deren Bewohnern. In der Straße befinden sich neben Wohnhäusern auch der Einzelhandel wie bspw. ein Antiquariat, die Gastronomie, ein Alten- und Pflegeheim, eine Polizeistation und die Stadtverwaltung. Auch an dem Hauptereignis, dem jährlichen Straßenfest, das seit 30 Jahren gefeiert wird, lässt uns der Autor teilhaben. Zunächst zusammenhangslos ergeben die Sequenzen nach und nach einen Sinn und ein Gesamtbild der Straße mit städtischem Flair ohne Verkehrslärm, dafür mit traditionellem Einzelhandel, uriger Gastronomie und einer vielfältigen Nachbarschaft.
Das Buch ist wirklich ungewöhnlich und die kurzen Sequenzen, die erst nach und nach ein Bild ergeben, waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Gut gefallen hat mir die Vielfalt der Personen und Perspektiven sowie die feine Gesellschaftskritik, die im Roman geübt wird. Es geht neben dem Banalen, Alltäglichen auch um ernste Themen wie Obdachlosigkeit, steigende Kosten für Lebensmittel, Vorurteile ggü. Asylbewerbern, Älterwerden und viele weitere Themen. Dem Autor ist es gelungen, dort feine Nadelstiche zu setzen und zum Nachdenken anzuregen.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich wie eine Beschreibung von Beobachtungen und Gedanken. Manche Sequenzen haben mich berührt, manche auch traurig und wütend gemacht.
Insgesamt war mir das Buch zu unzusammenhängend und daher auch anstrengend zu lesen. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern und überzeugen. Allerdings erkenne ich an, dass der Autor wirklich ein außergewöhnliches Werk geschaffen hat, das Leser begeistern kann, die sich mit den kurzen Sequenzen und dem Schreibstil anfreunden können.