Fragmente ohne Zusammenhang

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bimel71 Avatar

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Auf Robert Seethalers neuen Roman "Die Straße" habe ich mich sehr gefreut, war ich doch noch sehr angetan vom Café ohne Namen. Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt und habe das Buch dann sogar gewonnen. Leider, so muss ich es ausdrücken, habe ich mich durch 230 Seiten gequält, ohne dass mich dieser Roman irgendwie berührt hätte. Die einzelnen Geschichten, die sehr fragmentiert sind und nach mehreren Seiten oft erst einen Zusammenhang bilden, lassen mich ratlos und gelangweilt, ja sogar leicht frustriert zurück. Man könnte meinen es ist ein Mosaik, nur leider lassen sich die Bruchstücke in meinem Kopf nicht zusammensetzen. Schade, ich habe mir mehr davon versprochen. Eine Leseempfehlung kann ich hier leider nicht abgeben, aber das ist ja Geschmackssache. Das Cover ist schlicht, gefällt mir aber sehr, ein typischer Seethalers halt.