„Freilich liegen die Themen auf der Straße, sagte der Dichter. Da müßte ich aber erst wieder einmal zu Fuß gehen...

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abnuncha Avatar

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Ich finde die Bücher von Robert Seethaler sprechen für sich, er schreibt mit seiner ganz eigenen Sprache mit hohem Wiedererkennungswert und Einfühlungsvermögen. Die Straße in diesem Buch könnte so in jeder Stadt auf jedem Land sein, es wird sie überall geben und dennoch lädt sie den Leser ein, gerade in dieser Straße für einen Moment dabei zu sein, den Menschen, die dort wohnen und sich eigentlich gar nicht richtig kennen zu begegnen und für einen kleinen Moment teil ihres Lebens zu werden. Ich denke, die Geschehnisse im Buch sind ein wenig an Metaphern angelehnt. Dinge, die das Leben ausmachen und die Seethaler in schnörkelloser Sprache widerspiegelt. Und er zeigt auf, dass Menschen leben, da sind, Abschied nehmen müssen, etwas hinterhertrauern, es zeigt Neubeginn, ein Miteinander, Einsamkeit, vieles, was das Leben verlangt und was jeder kennt, ein Leben mit seinen ganz eigenen kleinen und größeren Dingen. Ein Buch was mich sehr berührt hat und ich sehr gerne gelesen habe. Hast Du schon von … gehört, nee was denn, macht Zweiachsig, ja dann. Liebe Grüße