Hatte mir mehr erwartet
Vielleicht war es ein Fehler, meine Lesepunkte für den neuen Seethaler einzulösen, ohne die Leseprobe geöffnet zu haben. Wer weiß, ob ich mich dann überhaupt für das Buch entschieden hätte. Vom Cafe ohne Namen war ich so begeistert, dass ich für das neue Buch ohne groß zu überlegen meine Punkte eingelöst habe.
Es handelt sich bei 'Die Straße' nicht um einen Roman im eigentlichen Sinn, sondern wir haben es hier eher mit einem Potpourri zu tun. Eine Aneinanderreihung von Dialogen, Gedankensplittern, inneren Monologen und Auszügen aus Schriftstücken, die sich alle auf eins beziehen: das Leben in der Heidestraße. Es ist als wolle der Autor die Geschäftigkeit, das Gewusel und die Gleichzeitigkeit von Handlungen aufs Papier bringen. So als würde eine Kamera über die Straße schwenken und nach und nach eine gewisse Person oder ein Gebäude in den Fokus nehmen. Oder vielleicht sogar wie ein Kaleidoskop, bei dem sich beim Drehen die Einzelteile immer wieder zu etwas Neuem zusammensetzen. Das Buch ist also vor allem eins: ungewöhnlich. Mir sind allerdings Bücher mit einer durchgehenden Handlung lieber. Diese vielen Sprünge haben mir nicht so gut gefallen.
Es handelt sich bei 'Die Straße' nicht um einen Roman im eigentlichen Sinn, sondern wir haben es hier eher mit einem Potpourri zu tun. Eine Aneinanderreihung von Dialogen, Gedankensplittern, inneren Monologen und Auszügen aus Schriftstücken, die sich alle auf eins beziehen: das Leben in der Heidestraße. Es ist als wolle der Autor die Geschäftigkeit, das Gewusel und die Gleichzeitigkeit von Handlungen aufs Papier bringen. So als würde eine Kamera über die Straße schwenken und nach und nach eine gewisse Person oder ein Gebäude in den Fokus nehmen. Oder vielleicht sogar wie ein Kaleidoskop, bei dem sich beim Drehen die Einzelteile immer wieder zu etwas Neuem zusammensetzen. Das Buch ist also vor allem eins: ungewöhnlich. Mir sind allerdings Bücher mit einer durchgehenden Handlung lieber. Diese vielen Sprünge haben mir nicht so gut gefallen.