Mal was Anderes
Wir werden für ein Jahr in die Heidestraße versetzt mit seinen Häusern und Menschen. In Splittern werden Dialoge wiedergegeben, Monologe, behördliche Anordnungen, Schichtpläne im Pflegeheim. Auch wenn es anfangs recht abgehackt wirkt, findet man schnell die Zusammenhänge. Wer hat das gesagt, was geht hier vor usw.? Ein paar Wenige werden namentlich benannt, deren Gedankengänge und was andere über sie reden. Die fehlende durchgehende Handlung habe ich nicht vermisst. Es geht in erster Linie um die Menschen ohne irgendeine Wertung.
Seethaler gibt uns manchmal recht kurze, manchmal auch etwas längere Fragmente vor und der Leser wird angeregt sich seine Gedanken zu machen, sich selbst die Handlung zusammenzustückeln. Eine interessante Art zu schreiben, mich hat das so beeindruckt, dass ich die fünf Sterne mehr als gerechtfertigt finde.
Seethaler gibt uns manchmal recht kurze, manchmal auch etwas längere Fragmente vor und der Leser wird angeregt sich seine Gedanken zu machen, sich selbst die Handlung zusammenzustückeln. Eine interessante Art zu schreiben, mich hat das so beeindruckt, dass ich die fünf Sterne mehr als gerechtfertigt finde.