Viele Geschichten, ohne roten Faden
Mit Die Straße nimmt Robert Seethaler seine Leser mit in eine fiktive Straße, deren Bewohner er über etwa ein Jahr hinweg begleitet. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Menschen, ihre Wünsche und Sorgen, ihre Beziehungen und die kleinen wie großen Herausforderungen des Alltags.
Eine durchgehende Handlung gibt es allerdings nicht. Stattdessen besteht der Roman aus vielen einzelnen Episoden und Gedanken, die erst nach und nach ein Bild der Straße und ihrer Bewohner entstehen lassen. So begegnen wir unter anderem einer Frau, die ein Antiquariat eröffnen möchte, einem Jungen, der seinen eigenen Weg geht, und einem Pfarrer, der seinen Posten verliert. Liebe, Einsamkeit, Verlust und Hoffnung liegen hier oft nah beieinander.
Mit dieser Erzählweise bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Es fiel mir schwer, den Überblick zu behalten, weil die Perspektiven häufig wechseln und fließend ineinander übergehen. Auch die einzelnen Geschichten konnten mich kaum fesseln. Vielleicht spricht dieser Roman Leser an, die Freude an solchen fragmentarischen Erzählformen haben.
Nach Seethalers Roman „Der Trafikant“ hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen. Die Straße konnte mich leider nicht berühren, und die vielen einzelnen Geschichten wollten sich für mich nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Das ist sicherlich auch Geschmackssache, für mich bleibt der Roman aber eher eine Enttäuschung.
Eine durchgehende Handlung gibt es allerdings nicht. Stattdessen besteht der Roman aus vielen einzelnen Episoden und Gedanken, die erst nach und nach ein Bild der Straße und ihrer Bewohner entstehen lassen. So begegnen wir unter anderem einer Frau, die ein Antiquariat eröffnen möchte, einem Jungen, der seinen eigenen Weg geht, und einem Pfarrer, der seinen Posten verliert. Liebe, Einsamkeit, Verlust und Hoffnung liegen hier oft nah beieinander.
Mit dieser Erzählweise bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Es fiel mir schwer, den Überblick zu behalten, weil die Perspektiven häufig wechseln und fließend ineinander übergehen. Auch die einzelnen Geschichten konnten mich kaum fesseln. Vielleicht spricht dieser Roman Leser an, die Freude an solchen fragmentarischen Erzählformen haben.
Nach Seethalers Roman „Der Trafikant“ hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen. Die Straße konnte mich leider nicht berühren, und die vielen einzelnen Geschichten wollten sich für mich nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Das ist sicherlich auch Geschmackssache, für mich bleibt der Roman aber eher eine Enttäuschung.